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Aikido im Coronajahr

Peter Duwe
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Bild: Peter Duwe

Bild: Peter Duwe

(chm)

Das letzte Jahr war für Aikido Speicher nicht einfach, ebenso wenig wie für andere Vereine. Im Rahmen der Möglichkeiten haben wir das Programm aufrechterhalten – mit Distanztraining für die Erwachsenen, Halbgruppen-Training bei den Kindern und viel Fantasie und Kreativität im Trainerteam. Im Herbst ernteten die Kinder dann den Lohn für ihr engagiertes Training, indem sie nach der Prüfung ihren Gürtel in der nächsten Farbe entgegennehmen durften. Alle hatten eine Superprüfung abgelegt und Trainer Peter Duwe war zurecht stolz auf seine Truppe!

Im Januar gab dann das Hombu Dojo in Tokio (Japan), dem der Verein über den Schweizer Aikido Verband ACSA angegliedert ist, die Graduierung von Peter Duwe zum 5. Dan (Meistergrad) bekannt. Hier werden alljährlich zum ersten, feierlichen Training im neuen Jahr, dem Kagami Biraki, verdiente Aikidoka aus aller Welt geehrt und «befördert». «Wir sind sehr stolz, dass unserem Trainer diese Ehre zuteilgeworden ist!», sagt Julia Nentwich, Vorstand des Vereins.

Im neuen Jahr führten wir – bedingt durch die Corona-Einschränkungen – zunächst nur das Kindertraining weiter. «Wir sind sehr froh, dass wie das Kinderprogramm fortsetzen dürfen, und haben es auf ‹wenig Kontakt› angepasst», erklärt Trainer Peter. So kommen die Kinder bereits jetzt in den Genuss, mit (Holz-)Schwertern trainieren zu dürfen. Das Kindertraining findet wie bis anhin donnerstagabends von 18 bis 19.15 Uhr statt.

«Glücklicherweise hat der Bundesrat ab Mitte April das Training für Erwachsene wieder erlaubt», freuen sich die Vorstandsmitglieder. «Selbstverständlich halten wir uns strikt an die Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen. Rücksichtnahme und Solidarität sind nach wie vor gefragt – Werte, die wir im Aikido hochhalten!»

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