Leserbeitrag
Reinacher Indianer in Saas Grund

Die Klassen 2abc der Bezirksschule Reinach machten dieses Jahr die Pisten von Saas Grund als Indianer unsicher.

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Die Klassen 2abc der Bezirksschule Reinach verbrachten eine teilweise sehr kalte, aber auch sonnige Woche in Saas Grund. Wie jedes Jahr war das Schneesportlager einem Motto unterstellt. Dieses Jahr verwandelte sich das Ferienhaus in ein Indianerdorf.

30 Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Bezirksschule Reinach verbrachten die erste Februarwoche mit ihrem achtköpfigen Leiterteam im Ferienhaus Cresta in Saas Grund.

Den Marterpfahl hatten sie mitgebracht ebenso wie andere wichtige Indianerutensilien. Insgesamt bewohnten fünf Indianerstämme das Indianerdorf und auch eine Gruppe Gallier war eingeladen worden. Man traf sich täglich zu Wettkämpfen und nahm auch gemeinsam das leckere Abendessen zusammen ein, welches das Küchenteam täglich auftischte.

Doch das Indianerleben beschränkte sich nicht auf das Lagerhaus. Die anderen Gäste im Skigebiet von Saas Grund und Saas Almagell staunten nicht schlecht, als kleine Skifahrer und Snowboarderinnen mit farbigen Federn auf dem Helm über die Pisten düsten. Doch bald waren allen klar: Hier waren kleine Indianer unterwegs.

Neben dem intensiven Training auf den Pisten sorgte auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Stimmung. Die Klassen selbst organisierten einen grossen Teil des Abendprogrammes. So wurde draussen Elefantenfussball gespielt, Schneeskulpturen wurden erstellt, beim Karaokewettsingen gaben die Schüler nochmals Lieder aus dem letzten Schulkonzert zum Besten und so mancher beklagte sich nach dem Limboabend über Rückenschmerzen.

Den Höhepunkt des Schülerprogramms bildete sicher die Show „Wetten dass..." am Schlussabend. Es konnte mit berühmten Promis aufgewartet werden und auch Michelle Hunziker war anwesend. Unvergessen bleibt sicher das Catwalk-Duell zwischen Bruce Darnell und Heidi Klum. Doch in Gesprächen mit Thomas Gottschalk war klar herauszuhören, dass sich die beiden nicht mehr viel zu sagen haben. Dieter Bohlen nahm sogar sein „Schweinderl" mit, damit er auch im Ferienhaus Cresta bei seinen Bewertungen des Lebens an und für sich kein Blatt vor den Mund nehmen musste. Auch Wetten wurden eingelöst, wobei die Teilnehmer häufig den Weg in den kalten Schnee finden mussten - nicht ganz so warm eingepackt wie auf der Piste.

Das Leiterteam gestaltete das Rahmenprogramm um das Thema Indianer. So gab es jeden Tag die Feder des Tages zu suchen. Die versteckte sich in einem Zeitungsartikel über Roger FEDERer, im Fülli, im Badmintonspiel oder auch in einer plötzlich aufgetauchten Federboa - von den Schülern liebevoll Federbusch genannt.

Ausserdem durften sich die Indianerstämme im Ferienhaus auch als Modedesigner und Schneider üben. Für den vorletzten Abend musste nämlich ein Kleid geschneidert werden, das dann zum traditionellen Nachtskifahren angezogen wurde und am letzten Abend als Kostüm für den einstudierten Indianertanz diente. Bei der Indian Trophy draussen im Schnee galt es in Gruppen sein Indianertalent beim Kanufahren, Pfeilschiessen oder Anschleichen unter Beweis zu stellen. Bis am Ende der Woche herrschte ein richtiges Indianergefühl unter den Teilnehmern, so dass beim Indianertanz am Schlussabend richtige Indianergesänge zu vernehmen waren und die Indianeroutfits mit der passenden Kriegsbemalung für Aufsehen sorgten.

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