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Restaurant Schlüssel in Frenkendorf

Dieter Wundrak-Gunst
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IMG_8367.JPG Restaurant Schlüssel
IMG_1417.JPG Die reformierte Kirche in Frenkendorf, gleich neben dem Restaurant Schlüssel. Nach dem Kirchgang früher die Diskussion in der Beiz. Das war früher ganz normal.

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Heidi Wundrak-Gunst

Richtig, das war einmal die Dorfbeiz, wo jeder einmal vorbei kam, ein Bier trank, vielleicht auch einen Kaffee und über dieses und jenes über Frenkendorf sprach. So vor 45 Jahren kamen wir als Familie nach Frenkendorf. Wir waren Fremde so wie alle, die frisch in so ein Dorf kamen. So auch in Frenkendorf. Es gab zu jener Zeit noch den Bäcker Stephan, dann auch den Metzger Hägler, dann auch das Lebensmittelgeschäft Gerd Martin im Dorf. Und Restaurants hatte es genügend, so den Rebstock, (Familie Hannes Minder und auch andere), Restaurant Halde, das Central, den Wilden Mann, dann unten im Dorf beim Bahnhof das Restaurant Bahnhof, (Familie Berger), dann auch auf der Rheinstrasse das Restaurant Kreuzstrasse. Und gehen wir zurück zurm Schlüssel. Mit der Zeit, so sagte ich mir, wenn ich will das Dorf und die Menschen ein wenig kennen lernen, dann einfach nach dem Feierabend auch einmal ein Bier trinken gehen. Und so traf man sich im Schlüssel. Ja, so kann man sagen, dann wusste man einfach was los war im Dorf und auch in den Vereinen. Heute, ja heute, ist der Schlüssel geschlossen. Kurz vorher war noch eine Frau Schaub die Wirtin. Heute ist sie tätig für die Verpflegung in der KITA. Metzger haben wir in Frenkendorf auch keinen mehr, der hiess Willy Hägler. Auch keinen Bäcker Stephan mehr wie früher. Dagegen hat es neu den VOLG, (vorher war die Familie Ackermann der Dorfladen), dann auch neu ein Geschäft mit Backwaren. Es gibt dort ein verdammt gutes Gebäck und auch diverse Brote. Und heute geht man einfach zum Einkaufen in den Coop in Frenkendorf, dies dann ganz unten in der Nähe vom Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf. Oder auch in die Migros nach Füllinsdorf. Alles möglich mit dem Bus. Der öffentliche Verkehr, so kann man sagen, der ist heute in Frenkendorf nicht schlecht. Und auch für das Adlergebiet, so machen es heute in einem Kleinbus ehrenamtliche Leute. Dies dank der Mithilfe vom Altersheim Ebenezer. Der Organistor ist ein Theo Haug. So ist eben das Leben von heute, manche, vor allem junge Leute, die kaufen sogar on line ihre Ware ein. Die Ware wird heute auch nicht immer in so grossen Einkaufszentren bar an der Kasse bezahlt, nein einfach schon nach dem scannen der gekaufen Warte mit der Scheckkarte. Und geht es nach den Verantwortlichen in den Supermärkten, dann in Zukunft alles bargeldlos. Man scannt, dann braucht es auch kein Verkaufspersonal mehr. Also die Beratung im Computer, basta. Eine wunderschöne Welt. Ich sage DANKE.