Leserbeitrag

Santikläuse“ der reformierten Kirche Möhlin

Santiklaus-Event

Marcel Siegrist
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Auch in diesem Jahr waren die „Santikläuse" der reformierten Kirche Möhlin mit ihren Schmutzlis am 5. und 6. Dezember unterwegs.
Der Reformator Martin Luther wollte diese Tradition eigentlich „in Pension schicken" und durch das „Christkindli" ersetzen - doch das ist ihm nicht überall gelungen. Die reformierten Kläuse tragen zwar keinen Bischofsmantel mit Mitra, sondern einen roten Mantel mit Kapuze, aber auch sie bringen so manches Kinderherz zum schlagen und die Augen zum leuchten.
Am 5. Dezember haben die Frauen des reformierten Kindergottesdienst-Team zu einem „Santiklaus Event" eingeladen: Im Kirchgemeindehauses, festlich dekoriert, erlebten die Kinder mit ihren Familien einen gemütlichen Abend. Es wurde die Geschichte vom Siebenschläfer Glisglis, der unbedingt für den Santiklaus wachbleiben wollte, erzählt, es wurde gesungen, und natürlich kam auch der Santichlaus zu Besuch. Während die Kinder familienweise zum Santiklaus durften, konnten die anderen Kinder spielen oder schöne Engel basteln. Auch fürs leibliche Wohl wurde gesorgt, die Grättimänner wurden von einem Bäckerlehrling extra für diesen Anlass gebacken.
Die Santikläuse, die an den Abenden vom 5. und 6. Dezember unterwegs waren, sassen - als alle Kinder schon lange im Bett waren - bei einem Imbiss zusammen
und erzählten von ihren Abenteuern: Die Schachtel voller Nuggis, das Kind, das vor lauter Staunen den Mund nicht mehr zur bekamen, sie erzählten auch von den schönen Zeichnungen und Versen, den Liedern und dem fröhlichen Lachen!
Santiklaus zu sein ist schön! Und ab dem 7. Dezember kann man sich aufs nächste Jahr freuen, wenn man wieder in Mantel und Stiefel steigen kann und mit Buch und Glocke die Kinder besuchen darf! Falls Sie auch Lust hätte „Santiklaus" zu werden - dann melden Sie sich doch einfach bei Pfrn. Nadine Hassler Bütschi!(brü)