Leserbeitrag

Visionen und Rückblicke an der Lostorfer Jungbürgerfeier

Raphaela Glättli-Gysi
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Wie im vergangenen Jahr trafen sich die Jugendlichen mit Jahrgang 2002 vor der Vereidigung und dem gemütlichen Teil der Jungbürgerfeier zum World Café im Lostorfer Bistro Kaloriebömbeli. In Gruppen wurden je drei Themen diskutiert. Für das leibliche Wohl sorgte Valeria Tschopp, Inhaberin des Kaloriebömbeli mit einem feinen Apéro.

Die Mitarbeiter der OJALO (Offene Jugendarbeit Lostorf) wollten von den teilnehmenden Baldjungbürgern- und Jungbürgerinnen wissen, wie sie den Lockdown erlebt hätten, was sich verändert habe, was ihnen gefehlt habe in der Zeit. Aber auch, was ihnen geholfen habe. Eine weitere Frage war, wie ein Raum, ein öffentlicher Platz oder ein Lokal in Lostorf aussehen sollte. Hier wurden Visionen, Wünsche gesammelt. Die dritte Diskussion war über die Frage, wie die Gemeinde Lostorf diese Wünsche und Ideen abholen könne. In seiner Vereidigungsansprache klärte der Gemeindepräsident Thomas Müller die Jugendlichen nicht nur über ihre Rechte und Pflichten auf, sondern sagte auch, dass dem Gemeinderat etwas daran liege, dass die jungen Leute auch gehört würden, dass die eben diskutierten Themen, Wünsche und Visionen auch in einer Gemeinderatssitzung diskutiert würden und umsetzbare Ideen und Wünsche auch näher geprüft würden. Es sei aber auch wichtig, dass sich die Jugendlichen nach Möglichkeit in der Gemeinde, sei es in Kommissionen, in Vereinen, zum Beispiel in einem Jungbürgerverein, der ja vielleicht gegründet würde oder einem andern Verein, engagieren mögen. Einige der 18 anwesenden Jungbürger-und Jungbürgerinnen hatten schon während der Diskussionsrunde ihr Interesse bekundet, in solch einer Arbeitsgruppe oder Verein mitzuarbeiten. Das freute auch die Mitarbeitenden der OJALO.

Nach der Vereidigung traf man sich zum Spaghetti-Plausch mit anschliessendem Bowling in Trimbach.