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Wohnen im Alter anlässlich der GV FDP-Ortspartei Zeiningen

Marcel Siegrist
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In einem eingespielten Video, einer Motivationsoffensive zugleich, zeigte sich der neugewählte Parteipräsident FDP Schweiz, Nationalrat Philip Müller unseren Mitgliedern. Er liess erahnen, was es heisst, mit Freude zu politisieren. Mit Philipp Müller ist die FDP-Schweiz näher zum Volk gerutscht und löst Begeisterung aus.

Bei einer erfreulichen Beteiligung konnte die FDP Ortspartei Zeiningen die Generalversammlung 2012 im Rest. Taube abhalten. Bezirkspräsident Christoph von Büren aus Rheinfelden, Grossratskandidat Manuel Mauch aus Wallbach und Referent Hansueli Bühler aus Stein waren willkommene Gäste am Freitagabend vor Pfingsten. Berichte aus Kommissionen und die Wahlen waren Höhepunkte der kurzen GV. Martin Sax als Tagespräsident führte zügig durch die Traktanden und das Wahlgeschäft. Der Vorstand wurde wiedergewählt und die Lücke, die Herbert Lützelschwab mit seiner Demission im März hinterlassen hat, konnte mit Gemeinderätin Gisela Taufer geschlossen werden. Frau Taufer wurde mit Applaus zur neuen Ortsparteipräsidentin gewählt und somit kann die Lokalpartei engagiert in die Zukunft blicken.

In einem kurzen Jahresrückblick erwähnte Herbert Lützelschwab folgendes: Der überraschende Übertritt von Peter Frick zu den Grünliberalen mag bedauerlich sein, überraschend aber auch, alle durften dies aus der Zeitung erfahren. In einer Ausschau zur „Zukunft Zeiningen“ liess der Berichterstatter durchblicken, dass die Zeininger Politiker und die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger noch vor grossen Herausforderungen stehen werden, denen sie offen begegnen müssen. Dies ist für ihn Grund genug, weiter mit Freude zu politisieren. Mit einem kleinen Präsent dankte die neue Präsidentin dem zurückgetretenen Herbert Lützelschwab für sein Schaffen in den letzten sechs Jahren.

Wohnen im Alter: Der GV anschliessend, führte Repla-Präsident, Grossrat und Gemeindeammann Hansueli Bühler aus Stein mit einem Referat durch diese Wohnproblematik. Dieser öffentliche Themenabend interessierte weitere Teilnehmer aus Zeiningen und dem Wegenstettertal. Spannend und provozierend zugleich, mit vielen Gegensätzen innerhalb dieser zunehmenden Gesellschaftsschicht, ist die Zukunft unserer immer älter werdenden Menschen. Die anstehenden Aufgaben können nicht nur materiell gelöst werden, sondern bedürfen auch mehr Menschlichkeit. Herausforderungen an Spitex mit sieben Tage vierundzwanzig Stunden Einsatz, wird angestrebt werden müssen, um den Bedarf „länger zu Hause und später in Pflege“ verwirklichen können. Gut geschultes Personal und der Ausbau des Wohnangebotes stehen zuoberst auf der Erwartungsliste. Es genügt nicht, einfach nur Wohnungen zu bauen, nein, vernetzt oder angegliedert an Dienstleistungszentren sollten neue Wohnformen sein. Angebote für Miteinander, Treffpunkte für Jung und Alt, ob das funktioniert, das wird bald die Zukunft zeigen müssen. (hlü)