Leserbeitrag

Zurzibieter Sing-Atelier lud zum Jahreskonzert ein

Konzert unter dem Motto "Flower Power"

Marcel Siegrist
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12 Frauen und 3 Männer präsentierten das Zurzibieter Sing-Atelier. Diese gestalteten Ihr Jahreskonzert unter dem Titel Flower Power. Die Leitung hatte Andreas Fischer und am Klavier begleitete Gilberto Fischli. Bei der Begrüssung durch den Dirigenten wurde schnell klar, der Abend wird schön Blumig werden. Mit dem Stück, ein kleiner Blumenstrauss, wurden die zahlreichen Gäste vom Chor beschenkt. Mit dem Lied, Rosenzeit von P. Fassbänder ging es weiter. Den Kanon, Les Fleurs et les Arbres wurde gekonnt und sehr kräftig-lieblich gesungen.
Das Zurzibieter Sing-Atelier zeigte nicht nur auf, dass es sehr schöne Lieder über Blumen gibt, sondern von verschiedenen Schriftstellern Blumenverse und Anekdoten geschrieben wurden. Diese wurden immer wieder zwischen den Liedern durch Mitglieder vorgelesen.
Mit den Stücken, Im stillen Grunde und Erlaube mir, wurden die Zuhörer wieder besungen. Das Piano - Solo, Rosen am Comersee wurde von Gilberto Fischli gekonnt und mit vollem Elan gespielt. Im gleichen Stil wurde das Lied, Lemon Tree mit Piano Begleitung vom Chor gesungen. Mit The Rose blieb man bei der englischen Sprache und demonstrierte gekonnt es mehrstimmig zu singen.
Wenn sie in Fahrt sind, ziehen die Blumenlieder nur so an Ihnen vorbei und sie wechselten gekonnt zu den Liedern aus der Flower-Power-Zeit, so auch The House of the Rising Sun. Das Stück von Bob Dylan, Die Antwort weiss ganz allein der Wind, wurde auf Deutsch gesungen. Der Stürmische Gesangswind wurde mit, Hair noch stürmischer, was dem Publikum nicht entging und diese leise mitsangen und in Bewegung umsetzten. Der anschliessende grosse Applaus verdankten die Gäste die tolle Leistung.
Der Pianist wechselte zur Orgel, der Blumentanz hiess das Stück. Dass eine Kirchenorgel so beschwingt blumig-fröhlich klingen kann!
Gekonnt brachte der Chor, Wenn die kleinen Veilchen, wieder zum blühen. Mit Tulpen aus Amsterdam rundeten sie die Vielfalt der Blumenwelt ab.
Der Chorleiter bedankte sich sehr herzlich bei Allen und seine Anekdote von Loriot wurde mit Gelächter beim Publikum verdankt.
Zurück im Blumenland Schweiz ging man hoch hinauf, die Alpenrose von Polo Hofer wurde gepflückt. Der Strauss genügte aber den Zuhörern nicht, mit viel Applaus wurde ein Nachpflücken erwünscht. Ohne Sonne blühen keine Blumen und so wurde für das Publikum noch einmal aus Hair The Sunshine gekonnt gesungen.
Mit sichtlicher Erleichterung im Gesicht der Chormitglieder, ging ein blumiger Gesangsabend zu Ende.