Coronavirus

Ärzte, Apotheken und Spitex wollen in den Corona-Sonderstab

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Ärzte, Spitex und Apotheken wollen mitreden: Sie fordern die Aufnahme in den Corona-Sonderstab des Kantons. (Symbolbild)

Ärzte, Spitex und Apotheken wollen mitreden: Sie fordern die Aufnahme in den Corona-Sonderstab des Kantons. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die Zürcher Ärztegesellschaft, der Spitex-Verband und der Apothekerverband wollen in den Corona-Sonderstab des Kantons aufgenommen werden. Sie fordern, endlich mit einer oder zwei Personen in dieses Gremium aufgenommen zu werden.

Das bisherige Abseitsstehen sei für Ärzte, Apotheken und Spitex nicht nachvollziehbar, teilten die drei Verbände am Freitag gemeinsam mit. Sie liessen den Regierungsrat deshalb offiziell wissen, dass auch sie im Sonderstab mitreden wollen.

Ärzte, Spitex und Apotheken seien auf den Informationsaustausch aus erster Hand mit Vertretern von Kanton und Gemeinden angewiesen, begründen die Verbände ihre Forderung. Sie sind zudem überzeugt, dass sie auch wichtige Informationen einbringen können.

Im Corona-Sonderstab, der vom Regierungsrat eingesetzt wurde, sitzen bisher Vertreterinnen und Vertreter des Kantons, der Gemeinden und der Polizei. Geleitet wird er von Bruno Keller, dem Kommandanten der Kantonspolizei. Der Sonderstab koordiniert die Massnahmen, welche die Corona-Pandemie eindämmen sollen.