Limmattalbahn

Chilbiplatz wird Geissweid: Schlieren findet keinen modernen Namen

Die Schlieremer Einwohner haben keinen treffenden, modernen Namen für einen Platz mitten im Stadtzentrum gefunden: Nun wird der "Chilbiplatz" halt doch nach dem althergebrachten Flurnamen in "Geissweid" umbenannt.

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Chilbiplatz oder Geissweid? Die Frage ist entschieden.
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Chilbiplatz oder Geissweid?
Chilbiplatz oder Geissweid?

Chilbiplatz oder Geissweid? Die Frage ist entschieden.

Gabrielle Heigl/Sophie Rüesch

Die Schlieremer Chilbi kann nicht mehr auf dem "Chilbiplatz" stattfinden - denn dort wird im Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn die Wendeschlaufe für das Zweier-Tram gebaut.

Während der Projektphase wurde für den Platz im Zentrum der Stadt der alte Flurname "Geissweid" verwendet. Dabei sei mehrfach die Frage aufgekommen, "ob die doch recht ländlich anmutende Namensgebung angemessen sei", wie es in einem am Montag veröffentlichten Stadtratsbeschluss heisst.

 Spatenstich für das 800-Millionen-Franken-Projekt Limmattalbahn auf dem Stadtplatz in Schlieren.
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 Die Limmattalbahn verbindet ab Ende 2022 die Gemeinden Zürich-Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen.
 Am Montag fand der Spatenstich für die 1. Etappe von Altstetten nach Schlieren mit Bundesrätin und Verkehrsministerin Doris Leuthard statt.
 Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker-Späh beim Spatenstich.
 Der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger beim Spatenstich.
 Gesamtprojektleiter Daniel Issler beim Spatenstich.
 Bundesrätin Doris Leuthard beim Spatenstich, flankiert von der Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker-Späh und dem Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger
Die letzte Schaufel: Doris Leuthard beim Spatenstich, kurz bevor das Haltestellendomino fällt.
Der Startschuss für den Jahrhundertbau ist erfolgt.
Willy Haderer, sozusagen der Vater der Limmattalbahn, schaut Bundesrätin Doris Leuthard über die Schulter.
 Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger, Bundesrätin Doris Leuthard, der Limmattalbahn-Verwaltungsratspräsident Hans Egloff, die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker-Späh, der Limmattalbahn-Gesamtprojektleiter Daniel Issler, der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller, die Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner, der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin und der Killwanger Gemeindeammann Werner Scherrer.
 Regierungsrätin Carmen Walker-Späh, Bundesrätin Doris Leuthard, der "Vater der Limmattalbahn" Willy Haderer und der Verwaltungsratspräsident der Limmattalbahn AG, Nationalrat Hans Egloff am Baustart der Limmattalbahn in Schlieren.
 Der Spreitenbacher Gesamtgemeinderat liess es sich nicht nehmen, ein Erinnerungsbild mit Bundesrätin Doris Leuthard zu machen. Links von ihr Gemeindepräsident Valentin Schmid.
 Bundesrätin Doris Leuthard im Interview.
 Willy Haderer aus Unterengstringen, der "Vater der Limmattalbahn", liess sich das Spektakel nicht entgehen.
Statt eines roten Teppichs gab es einen schwarzen Teppich, darauf eingezeichnet die Bahnlinie mit den Haltestellen.
 Im Bild: Dietiker Stadtpräsident Otto Müller, Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner, Nationalrat und Limmattalbahn-Verwaltungsratspräsident Hans Egloff aus Aesch, und der Limmattalbahn-Vater Willy Haderer.
 Im Bild: Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner, Nationalrat und Limmattalbahn-Verwaltungsratspräsident Hans Egloff aus Aesch, der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin und der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller.
Das Haltestellen-Domino, bevor es gefallen ist.
Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger.
Auch der Aargauer Regierungsrat und Baudirektor Stephan Attiger und sein Vorgänger Peter Beyeler liessen sich den Spatenstich nicht entgehen.
Der Gemeindeammann von Wettingen: Roland Kuster.
 Der Alt-Regierungsrat und Baudirektor des Aargaus, Peter C. Beyeler, filmt den Spatenstich. Links Jasmina Ritz, Geschäftsführerin Limmatstadt AG, ganz rechts im Bild Danilo Follador, im Urdorfer Gemeinderat zuständig für Bau und Planung.
Endhaltestelle Killwangen: Der Dominostein hat das Ziel erreicht.
 Die Limmattaler Politikerin Yvonne Apiyo Brändle-Amolo.
 Der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin.
 Der Aargauer Alt-Regierungsrat und Alt-Baudirektor Peter Beyeler im Gespräch mit seinem Nachfolger Stephan Attiger (rechts).
Moment der Spannung: Die Dominosteine fallen.
Baustart der Limmattalbahn
 Regierungsrätin Carmen Walker Späh, der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger und Bundespräsidentin Doris Leuthard beim offiziellen Spatenstich der Limmattalbahn in Schlieren.
Regierungsrätin Carmen Walker Späh, der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger und Bundespräsidentin Doris Leuthard beim offiziellen Spatenstich der Limmattalbahn in Schlieren.
Bundespräsidentin Doris Leuthard.
 Regierungsrätin Carmen Walker Späh.

Spatenstich für das 800-Millionen-Franken-Projekt Limmattalbahn auf dem Stadtplatz in Schlieren.

Sandra Ardizzone

Die Stadt rief deshalb die Bevölkerung auf, Ideen für einen neuen Namen einzureichen. Mehrere Dutzend Vorschläge gingen ein. Diese hätten aber "allesamt nicht vollumfänglich zu überzeugen" vermocht. Deshalb werde nun doch der alte Flurname "Geissweid" berücksichtigt.

Unter den Teilnehmern des Wettbewerbs werde trotzdem per Los ein Gewinner erkoren und diesem ein Gutschein über 200 Franken überreicht, heisst es weiter. (sda)