Dietikon

Der Hudiball ging in der Stadthalle in die Luft

Unter dem Motto «Alles, was flüügt ...» tanzten und feierten Fasnachtsbööggen aus der Region am Hudiball in der Stadthalle.

Christain Iten
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Hudiball in Dietikon 2017
17 Bilder
Flugzeugcrew Alessandro Facchinetti und Malanie von Ow
Einmarsch der Churer Guggemusig «Schamaroper-Poper»
Die Schamaroper-Poper heizen den Gästen ein
Fabiène Hongegger, Jeannine Wirz, Ania Furrer, Michelle Wirz
Die Fasnachtsböggen tanzen in einer Polonaise durch die Stadthalle
Auftritt der Guggemusig Grunz-Gaischter aus Basel
Désirée Weber und Oliver Sharifi als Supergirl und Superman
Am Hudiball war feiern und Tanzen angesagt
Als Feen kamen Flavia Killer, Michelle Antoniazzi, Tania Triaca, Janine Antoniazzi
Claudia Schürmann, Andrea Meier und Sue Rey als schräge Vögel vom Rüssknallerball in Bremgarten
Michael Muhmenthaler, Roman Koch
Rumer Sommer und Vanessa Wülser als Fliegenpilze
Martina Perlunghe, Helen Stutz
Markus Vögtle, Martin Keller, Marco Zollinger und Moritz Sommer
Stefan Herger, Steff Steiger, Tommy Suter und Tina Steiger von der Luzerner Guggemusig «Chottlebotzer» als nordische Seekrieger
Selina Weidenmann, Desirée Fränzl, Vanessa Müller

Hudiball in Dietikon 2017

Christain Iten

Zauberhafte Feen, farbige Raben, Bienen, Maikäfer, Superman und Supergirl oder Piloten und Stewardessen: Fasnächtler aus der Region liessen sich für das Stelldichein am Hudiball in Dietikon durch das Motto «Alles, was flüügt ...» tüchtig inspirieren. Auch die Dietiker Stadthalle war entsprechend herausgeputz worden: An der Decke hingen Flugzeuge, Heissluftballone, Vögel und andere fliegende oder schwebende Verzierungen.

Für die Dekoration bekamen die organisierenden Fasnachtsgruppen «Die luschtigen Dietiker» und «Guggi-Häxe» Unterstützung von den Organisatoren des letztjährigen Rüssknallerball von Bremgarten. Ein Beweis, dass fasnächtliche Freundschaften keine Gemeinde- oder Kantonsgrenzen kennen.

Auch die eingeladenen Guggen kamen aus verschiedenen Regionen. Mit von der Partie waren die Timpel-Gaischter aus Brunnen, die Schamaroper-Poper aus Chur und die Grunz-Gaischter aus Basel. Die Luzerner Gugge «Chottlebotzer» hatte die Ehre, den Mitternachts-Höhepunkt zu bestreiten.

In den frühen Morgenstunden hatten dann die Reppischfäger aus Dietikon ihr Heimspiel und als letzte Gugge standen die benachbarten Bräusivögel aus Spreitenbach auf dem Programm.
Zwischen den Guggen-Auftritten schwangen die Fasnächtler, getrieben von der Partymusik der österreichischen Band «Wirbelwind» und dem DJ Reto, das Tanzbein oder zettelten eine Polonaise durch die Halle an.

Laut OK-Chef Pius Baggenstos ist es zunehmend schwieriger, die Region zum «Fasnächtlen» zu motivieren. Nach seiner Einschätzung hatten bis Mitternacht, die Mitglieder der Guggen mitgezählt, trotzdem gegen 600 Fasnachtsfans den Weg an den Hudi-Ball gefunden.