Pandemie

Diese 13 Stadtzürcher Badeanlagen öffnen – aber nur für Sport und mit limitierter Aufenthaltsdauer

Fünf Hallenbäder und acht Sommerbäder in der Stadt Zürich öffnen am Montag wieder - vorerst aber ausschliesslich für den Schwimmsport. Planschen bleibt verboten. Aufgrund des Schutzkonzepts zur Corona-Pandemie ist die Anzahl Benutzer und die Aufenthaltsdauer zudem beschränkt.

Drucken
Teilen
Bald wieder belebt: In Zürich gehen 13 Hallen- und Sommerbäder für den Breitensport wieder auf. Im Bild das Hallenbad City. (Archivbild)

Bald wieder belebt: In Zürich gehen 13 Hallen- und Sommerbäder für den Breitensport wieder auf. Im Bild das Hallenbad City. (Archivbild)

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Am 25. Mai 2020 öffnen unter anderem die Hallenbäder City, Leimbach, Bläsi und Käferberg, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Bei den Sommerbädern öffnen etwa Letzigraben, Utoquai, Wollishofen, Enge und das Frauenbad Stadthausquai.

Gemäss Vorgaben des Bundes ist die Nutzung der Badeanlagen vorerst auf die sportliche Betätigung beschränkt, also das Längen- und Streckenschwimmen. Die Nutzung der Badeanlagen für Freizeitaktivitäten ist nicht gestattet. Liegeflächen, Nichtschwimmer- und Planschbecken können deshalb nicht genutzt werden.

90 Minuten Aufenthaltsdauer

Aufgrund der Schutzvorgaben ist die Kapazität in den Hallenbädern und Freibädern stark eingeschränkt. Für jedes Bad gilt eine bestimmte Maximalzahl von Badegästen, die sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten dürfen. Bei den Hallenbädern sind das mit einer Ausnahme gerade mal zehn Personen.

Um trotzdem möglichst vielen Schwimmerinnen und Schwimmern ihr Training zu ermöglichen, gilt eine maximale Aufenthaltsdauer von 90 Minuten.

Die Freigabe für den Individualsport ist der zweite Öffnungsschritt der Schwimminfrastruktur, nachdem seit dem 11. Mai bereits wieder Vereinstrainings in den Hallenbädern stattfinden können. «Die Öffnung für Vereine hat gezeigt, dass unsere Abläufe funktionieren und die Schutzbestimmungen eingehalten werden», wird Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) in der Mitteilung zitiert.