Dietikon

Kinder reisen im Chrüzacher durch die Welt der Farben

In einem Ferienkurs in der Freizeitanlage haben die Kleinen die Grundfarben kennengelernt. Während vier Tagen haben sie gemalt, gebastelt und Geschichten gehört.

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Ferienkurs Farbenreise Chrüzacher
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Jeder Tag begann mit einer Geschichte.
In einem Korb fanden die Kinder zahlreiche blaue Gegenstände.
Zwölf Kinder aus Dietikon und der Umgebug nehmen am Kurs teil.
Während vier Tagen lernten die Kleinen zahlreiche verschiedenfarbige Gegenstände kennen.
Morgenthaler wollte den Kindern die Grundfarben näherbringen.
Jeden Tag wurde gemalt.
An den selbstgebastelten Kreiseln hatten die Kleinen Freude.
Das Experimentieren mit verschiedenen Blautönen gefiel den Kindern besonders gut.
Kreativität ist Morgenthaler wichtig.
Es macht ihr Freude, wenn die Kinder eigene Ideen haben und diese umsetzen.

Ferienkurs Farbenreise Chrüzacher

Limmattaler Zeitung

Zwölf Kinder aus Dietikon und der Umgebung trudelten gestern um 10 Uhr in die Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher ein. Auffallend waren ihre Kleider: Alle trugen blau. Die Vier- bis Siebenjährigen nehmen am Ferienkurs mit dem Thema Farbenreise teil, der heute zu Ende geht. Jeden Tag haben sie eine andere Grundfarbe kennengelernt. Am Montag war rot an der Reihe, am Dienstag gelb, gestern blau und heute dreht sich alles um den Regenbogen.

Der gestrige Tag begann im Stuhlkreis, wo die Kinder einer Geschichte über die Farbe blau lauschen durften. Ein Korb mit blauen Plüschtieren, Pullovern, mit Trauben und Auberginen wurde herumgereicht und die Kinder legten die Gegenstände auf ein blaues Tuch. «Manchmal gab es sogar Essen in der entsprechenden Tagesfarbe», erzählte Maja Morgenthaler, die den Kurs leitet. Nun wartete im Bastelraum eine ganze Palette an verschiedenen Blaumischungen auf die Kinder, mit denen sie sich auf dem Papier austoben durften. «Das tägliche Experimentieren mit Farbe hat mir am besten gefallen", fand Kursteilnehmerin Alea.

Anschliessend durften die Kinder im Chrüzacher nach Naturgegenständen suchen. An den Tagen zuvor hatten sie ein Mandala aus Ton in einen Holzrahmen gelegt, dessen Felder sie nun mit den verschiedenfarbigen Gegenständen ausfüllen sollten. Zudem erwarteten alle schon gespannt die Mittagspause, in der ein Feuer zum Bräteln gemacht werden sollte. Auf dem Programm des Ferienkurses standen auch das Formen von Tonfiguren und das Basteln von Holz-Surrlis.

Besonders freue es Morgenthaler, wenn die Kinder eigene Ideen einbringen. «Vieles von dem, was ich geplant habe, werden wir gar nicht machen, da die Kinder selber so viele Inputs liefern», sagte die Spielgruppenleiterin. Neben ihr sind ein Mitarbeiter und eine freiwillige Helferin im Kurs im Einsatz. Auch das freie Spielen liege ihr sehr am Herzen, fügte Morgenthaler hinzu. «Schliesslich ist es ein Ferienkurs. Da braucht es auch Platz für Spontanes.»

Abstand zu halten sei praktisch unmöglich

Der Chrüzacher habe ein eigenes Corona-Schutzkonzept, an das sich auch der Ferienkurs halte, sagte Morgenthaler. Dazu gehöre das tägliche Desinfizieren aller Oberflächen und das regelmässige Händewaschen. «Abstand zu den Kindern zu halten ist aber praktisch unmöglich. Würden wir eine Maske tragen, fänden die Kinder das wohl irritierend, weil so die Mimik wegfällt», fügte sie hinzu.

«Mein Highlight des Kurses war die harmonische Gruppe», sagte Morgenthaler zusammenfassend. «Die Kinder haben so schön miteinander gespielt und toll mitgemacht.» Für sie sei es eine Bereicherung, wenn die Kleinen zufrieden seien. Man habe gemerkt, dass dieses Mal einige ältere Kinder dabei gewesen seien, die sich gewisse Strukturen beispielsweise aus der Schule schon gewöhnt seien. «Besonders haben mich auch die Kreativität und die eigenen Ideen der Kinder gefreut», sagte Morgenthaler.