Weiningen
Die Telefonkabine hilft den kleinen Spionen bei der Schatzsuche

An einem Spionagenachmittag lernen Erst- bis Drittklässler alles, was es braucht, um erfolgreich Spuren zu folgen – und erleben Überraschungen.

Jefimija Djukic (Text und Fotos)
Drucken
Teilen
Plauschnachmittag Weiningen
9 Bilder
Es braucht viel Beratung, um auf das richtige Lösungswort zu kommen. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Um den nächsten Hinweis zu entziffern, braucht es eine Lupe. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Der Weg führte zur Post, wo in einem Fach ein weiterer Hinweis versteckt war. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Auch im Sandkasten war ein Hinweis versteckt. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Zwischendurch gab es Sirup und M&M's. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Die Schnitzeljagd führte auf den Polizeiposten, aber nicht weil die kleinen Spione aufgeflogen sind, sondern... Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
... weil ihnen die Polizisten Tipps gaben, um nicht entdeckt zu werden. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd
Zu dritt sitzen sie am Steuer des Polizeiautos. Elternverein Weiningen Plauschnachmittag Kinder Schnitzeljagd

Plauschnachmittag Weiningen

Jefimija Djukic

Lupe, Schaufel, Taschenlampe und sogar ein Taschenrechner? Da fragt man sich als Aussensteher schnell, was denn da los ist. Die dreizehn Erst- bis Drittklässler brauchen diese Utensilien für den Spionagenachmittag, den der Elternverein Weiningen gestern organisierte.

Die Leiterinnen Franziska Bitterli und Regine Leuenberger geben den Kindern die letzten Anweisungen, bevor diese dann lossprinten. Sie starten am Friedhof in Weiningen. Auf dem Weg hinauf zum Weininger Weiher sind Luftballons platziert, die erst zerplatzt werden müssen. Denn in den Ballons befinden sich Buchstaben, die zusammengesetzt ein Wort bilden und den Kindern den nächsten Hinweis geben.

Vom Weininger Weiher geht es weiter zum Weininger Dorfkern. Dort an einem Brunnen befindet sich ein Zettel mit winzigen Buchstaben, die sich nur mit der Lupe entziffern lassen. Jana nimmt ihre Lupe zur Hand und liest das zusammengesetzte Wort der Gruppe vor. Jetzt ist es klar: Ab zur Post! Der freundliche Mann am Schalter drückt einem der Kinder einen Schlüssel in die Hand. In einem Briefkasten befindet sich eine Telefonnummer und Münzgeld.

Die Kinder begreifen, dass sie die nebenstehende Telefonkabine benutzen müssen, um weitere Informationen einzuholen. «Grüezi, da ist die Spionage, haben Sie einen Hinweis?», fragt der kleine Levin selbstbewusst. Die Frau am anderen Ende der Leitung gibt den nächsten Tipp: Los gehts, zum Spar. Dort erhalten die kleinen Detektive an der Kasse einen Zettel mit einer Karte. Sie führt sie zu einem Haus. Im Vorgarten des Hauses befindet sich ein Sandkasten. Hastig graben die Kinder und stossen dabei auf eine Überraschung: eine kleine Box mit Süssigkeiten.

«Mega viele Muskeln»

Nachdem diese verdrückt worden ist, geht es weiter zur Polizei. Denn diese weiss, was ein Spion zur Ausrüstung braucht. Vor allem die kugelsichere Weste bringt die Kinder zum Staunen. Sie wollen sie heben. «Die Polizisten müssen ja mega viele Muskeln haben», ruft Lauren. Dann darf die Gruppe sogar ins Polizeiauto steigen. So geht ein ereignisreicher Nachmittag zu Ende.

Aktuelle Nachrichten