Unterengstringen

Gemeinderat hofft auf eine baldige Baubewilligung für das Gemeindehaus

Im Sommer 2016 soll das neue Gemeindehaus bezugsbereit sein, wenn alles nach Plan läuft. Derzeit bereitet der Gemeinderat die Totalunternehmersubmission vor.

Sandro Zimmerli
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Die Scheune an der Dorfstrasse müsste dem neuen Unterengstringer Gemeindehaus weichen.

Die Scheune an der Dorfstrasse müsste dem neuen Unterengstringer Gemeindehaus weichen.

Limmattaler Zeitung

Läuft es für den Unterengstringer Gemeinderat nach Plan, dann ist die Baubewilligung für das neue Gemeindehaus an der Dorfstrasse bald rechtskräftig. «Wir hoffen, dass der Entscheid Anfang Dezember steht», sagt Gemeindepräsident Peter Trombik.

Das Baugesuch für den Abbruch der bestehenden Scheune und den Neubau des Gemeindehauses an der Dorfstrasse 13 wurde Anfang September eingereicht. Die öffentliche Planauflage ist inzwischen vorüber. Laut Auskunft der Gemeindeverwaltung sind zwei Begehren auf Zustellung des Baurechtsentscheides eingegangen. Derzeit läuft die Rekursfrist.

Sollte die Baubewilligung wie vom Gemeinderat erhofft noch dieses Jahr rechtskräftig werden, bedeutet dies jedoch noch nicht den sofortigen Abbruch der Scheune. «Wir brechen die Scheune nicht auf Vorrat ab. Sie wird auch das ganze nächste Jahr hindurch noch stehen», sagt Trombik.

So sieht es der von der Exekutive erstellte Zeitplan vor. Bei optimalen Verlauf wäre das Gemeindehaus im Sommer 2016 bezugsbereit. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. «Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Totalunternehmerausschreibung», sagt Trombik.

Mit der Durchführung einer Totalunternehmersubmission will der Gemeinderat die Kostensicherheit zugunsten der Gemeinde erhöhen. Bei diesem Vorgehen offerieren geeignete Unternehmer die Kosten für die Erstellung des Baus mit einem Kostendach sowie einer Bonus-/Malus- Regelung. «Im Prinzip wissen wir dann auf den Franken genau, was der Neubau kostet», hält Trombik fest.

Urnenabstimmung Ende 2014

Üblicherweise ist es so, dass der Totalunternehmer für die Überschreitung des Kostendaches aufkommen muss. «Dadurch hat die Gemeinde eine massiv höhere Kostensicherheit», so Trombik. Damit die Totalunternehmer ihre Offerten samt Kostendach einreichen können, muss die Planung für das Projekt weit fortgeschritten sein. Dafür hat die Gemeindeversammlung diesen März gesorgt. Sie genehmigte einen vorgezogenen Planungskredit von 780 000 Franken.

Geplant ist, dass die Totalunternehmersubmission im Frühling abgeschlossen ist. Dann könnte die vorberatende Gemeindeversammlung im September einberufen werden. Im November 2014 würde an der Urne über den definitiven Baukredit befunden.