Limmattal

Jahresrückblick: Das waren die Schlagzeilen in den Monaten Juli bis September

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Hier gibt es einen Rückblick auf alle wichtigen Ereignisse im Limmattal in den Monaten Juli bis September.

Gabriele Heigl
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Auf diesem Rasenstück beim Schulhaus Steinmürli sollen bis 2017 zwei Provisorien stehen.

Auf diesem Rasenstück beim Schulhaus Steinmürli sollen bis 2017 zwei Provisorien stehen.

Limmattaler Zeitung

4. Juli

Gateway Limmattal wird aus Richtplan gestrichen

Mit einem einstimmigen Kantonsratsentscheid wird der Gateway Limmattal aus dem kantonalen Richtplan gestrichen. Damit steht definitiv fest: In Dietikon entsteht kein nationaler Container-Umschlagplatz zwischen Schiene und Strasse. Stattdessen soll die bestehende Ortsgüteranlage der SBB Cargo zu einer Anlage von regionaler Bedeutung ausgebaut werden.

4. juli

Keine Skate-Anlage für Schlieren

In einer dramatischen Sitzung des Parlaments, in der es am Ende 15 zu 15 steht, votiert Gemeinderatspräsident Daniel Tännler (SVP) in seinem Stichentscheid gegen einen Zusatzkredit von über 230 000 Franken – und damit gegen einen Skatepark im Zelgli-Quartier.

6. Juli

Schlieren bekommt Insieme-Award

Der erstmals verliehene Preis für die Integration von Menschen mit Behinderung geht an die gut 18 000 Einwohner von Schlieren. Damit wird der Integrationsarbeit der örtlichen Vereine in den Jahren 2011 bis 2015 Anerkennung gezollt.

7. Juli

Schönenwerdbrücke wird vierspurig

Für die Erneuerung der Brücke, die an der Grenze zu Schlieren die Bernstrasse über die SBB-Fahrbahnen führt, spricht der Regierungsrat über 11 Millionen Franken. Start der Bauarbeiten für das von Kanton, Stadt Dietikon, SBB und Kantonspolizei erarbeitete Projekt, das statt der bisher zwei dann vier Spuren vorsieht, ist im Januar 2017.

11. Juli

Leimgrübler will nicht wieder antreten

«Aus Loyalität zur FDP» verzichtet der ehemalige Dietiker Bezirksratspräsident und Statthalter Adrian Leimgrübler im Juli auf eine erneute Kandidatur. Der Grund: Das Verfahren, das die Staatsanwaltschaft wegen diverser Rechtspflegedelikte und Begünstigung gegen den fristlos entlassenen Leimgrübler angestrengt hat, ist noch nicht abgeschlossen.

12. Juli

Weiningen präsentiert Gubrist-Halbanschluss

Der gefundene Kompromiss sieht vor, dass der neue Weininger Autobahn-Halbanschluss gegenüber dem heutigen (im Bild) um 200 Meter in Richtung Westen verschoben wird. Das ist zwar weniger als die von Weiningen gewünschten 600 Meter, aber die Gemeinde gibt sich damit zufrieden.

Weiningen aus der Luft

Weiningen aus der Luft

ASTRA

15. Juli

Widerstand regt sich gegen Limmattalbahn-Depot

In einem Brief an den Regierungsrat wehren sich die Dietiker Gemeinderäte gegen das geplante Limmattalbahn-Depot im «Müsli». Sie präferieren das Spreitenbacher Gebiet Asp, dessen Boden allerdings belastet ist und saniert werden müsste.

29. Juli

Thompson darf nicht auftreten

Die Stadt Schlieren verbietet das Konzert des umstrittenen kroatischen Rechtsrockers Marko Perkovic, genannt Thompson, das am 3. September in der Sporthalle Unterrohr hätte stattfinden sollen. Die öffentliche Sicherheit könne nicht gewährleistet werden, begründet die Stadt den Entscheid. Den darauf eingelegten Rekurs des Konzertveranstalters weist der Statthalter im August ab.

Schlieren verbietet Auftritt von Thompson

Schlieren verbietet Auftritt von Thompson

imago/Pixsell

22. August

In die Wolfsmatt zieht Leben ein

Rechtzeitig zum Start ins Schuljahr wird das Mietprovisorium der Dietiker Schule Wolfsmatt übergeben. Für fünf Jahre dient es für die Umbauarbeiten am Schulgebäude als Ausweichquartier.

1. September

Schwimmbad wird nicht geschlossen

Der Dietiker Gemeinderat entscheidet sich gegen die Stilllegung des Luberzen-Bads und hebt den Investitionsstopp auf.

5. September

Kehrtwende am Kronenplatz

Der Dietiker Stadtrat wirft seine eigene über sieben Jahre alte Planung für den alten Ortskern über den Haufen. Die historischen Gebäude werden stehen gelassen und sollen saniert sowie teilweise neuen Nutzungen zugeführt werden.

7. September

FDP nominiert Kandidaten, Leimgrübler schwenkt um

Die Bezirks-FDP nominiert den 36-jährigen Simon Hofmann als Kandidaten für die Nachfolge im Statthalteramt. Das Verfahren gegen den ehemaligen Amtsinhaber Adrian Leimgrübler, ebenfalls FDP, läuft nach wie vor. Dann die Überraschung: Nur fünf Tage nach der Nominierung Hofmanns gibt Leimgrübler bekannt, dass er nun doch wieder antreten will – auch ohne Unterstützung der Interparteilichen Konferenz und seiner Partei.

21. September

Limmattalbahn-Gegner machen wieder mobil

Die Gegner des vom kantonalen Stimmvolk angenommenen Stadtbahnprojekts beginnen, Unterschriften für eine Petition zu sammeln. Diese fordert, dass die Stadt Dietikon sich gegen die Bahn wehren soll, da eine Mehrheit der Dietiker im November 2015 ein Nein in die Urne legte. Im Oktober wird die Petition eingereicht.

Gegner der Limmattalbahn mobilisieren.

Gegner der Limmattalbahn mobilisieren.

ZVG

25. September

Uitiker wollen Ortsbusverlängerung

Uitikon und Schlieren rücken näher zusammen: Eine knappe Mehrheit des Uitiker Stimmvolks befürwortet den 2,4-Millionen-Kredit, mit dem ein Testbetrieb mit einer bis Schlieren verlängerten Ortsbuslinie 201 finanziert werden soll.

25. September

Dietiker stimmen für Schulpavillon

Das Dietiker Stimmvolk sagt Ja zum Fünf-Millionen-Kredit für einen Pavillon beim Schulhaus Steinmürli. Er soll die Platznot der Schule Dietikon lindern und für mindestens 20 Jahre in Betrieb sein.

Hier soll ein Pavillon entstehen

Hier soll ein Pavillon entstehen

ZVG

25. September

Einheitsgemeinde erhält Abfuhr

Die Urdorfer entscheiden sich gegen eine Zusammenlegung der Schul- und der politischen Gemeinde – und damit ganz im Sinne der Schule, die sich gegen die Vorlage gewehrt hatte. Zwei Monate später hat dann allerdings die Schulgemeinde das Einsehen: Die Gemeindeversammlung schlägt ihren Wunsch nach einem Steuerfussabtausch mit der politischen Gemeinde aus.

27. September

Schlieren will sich weiterentwickeln

Die Stadt Schlieren präsentiert ihr neues Stadtentwicklungskonzept II. Es sieht sowohl mehr Dichte als auch mehr Freiräume vor. Dabei sollen die verschiedenen Quartiere und ihre jeweiligen Zentren langfristig gestärkt und miteinander verbunden werden.