«The voice of Switzerland»

Nach fulminantem Auftritt strebt Maxim Essindi den Sieg an

Nach einem beeindruckenden ersten Auftritt vor der Jury bereitet sich Maxim Essindi auf die nächste Sendung vor. Der selbstbewusste 28-Jährige gibt sich noch lange nicht zufrieden.

Sophie Rüesch
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Maxim Essindi wagte sich an Ordinary People von John Legend heran. Sein Gesang konnte mit dem grossen Vorbild absolut mihalten.
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Nach fulminantem Auftritt strebt Maxim Essindi den Sieg an
Als letzter Coach drehte auch Rapper Stress seinen Stuhl um. Alle vier Coaches wollten ihn nach dieser Leistung in ihrem Team haben, der geborene Kameruner hatte die Qual der Wahl. Er entschied sich für das Team von Philipp Fankhauser.
Verschmitztes Lächeln und Lässigkeit: Nach dem Song fällt der ganze Druck von den Schultern.
Mit hohen Ambitionen angetreten: Die erste Runde war für Essindi nur eine Druchgangsstation.

Maxim Essindi wagte sich an Ordinary People von John Legend heran. Sein Gesang konnte mit dem grossen Vorbild absolut mihalten.

SRF

Der Einstand bei der SRF-Sendung «The Voice of Switzerland» hätte für Maxim Essindi nicht besser laufen können: Mit seiner Version des Lieds «Ordinary People» von John Legend bewog der Kameruner, der unter anderem in Bergdietikon lebte, gleich alle vier Juroren, sich umzudrehen und um seine Gunst zu buhlen.

Maxim Essindi, die erste Hürde ist geschafft: Sie konnten die Juroren bei den Blind Auditions überzeugen und sind eine Runde weiter. Wie nervös waren Sie?

Maxim Essindi: Es war recht heavy (lacht). Am Tag, an dem ich auftrat, waren viele gute Stimmen mit dabei. Vom Backstagebereich hört man ja, was auf der Bühne passiert. Als sich bei mehreren Mitstreitern, deren Stimmen ich sehr gut fand, niemand umdrehte, wurde ich schon recht nervös.

Was ging Ihnen da durch den Kopf?

Mir wurde bewusst, dass die Zähler für alle auf null stehen, wenn man auf die Bühne tritt. Es spielt keine Rolle mehr, ob man zehn Jahre Erfahrung hat oder gestern noch in der Dusche gesungen hat. Es ist egal, wie überzeugt du von dir bist: Es kann einfach sein, dass du Pech hast und sich niemand umdreht. Und dann musst du wieder nach Hause.

Das war bei Ihnen nicht der Fall: Alle Juroren drehten sich um.

Ja, das hat mich natürlich sehr erfreut. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nicht erwartet, dass sich niemand umdreht.

Sie hatten die Wahl, mit wem Sie zusammenarbeiten wollen. Wieso haben Sie sich für Philipp Fankhauser entschieden?

Er steht mir musikalisch am nächsten. Mit Stress hatte ich zwar beruflich auch schon zu tun und verstehe mich gut mit ihm. Doch er ist ein Rapper, und meine musikalischen Wurzeln liegen im Gospel, Blues, Soul, R’n’B. Philipp Fankhauser ist ein Blueser, ein gestandener Mann, von dessen Erfahrung ich enorm profitieren kann.

Nach diesem erfreulichen Anfang stehen nun als Nächstes die Battles an. Sind Sie gut gerüstet für den Kampf?

Ich habe einen klaren Plan vor Augen und mit den Blind Auditions habe ich den ersten Schritt dieses Plans geschafft. Jetzt gehe ich mit voller Konzentration in die Battles. Das Ziel ist klar: Ich will den Sieg. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich, weshalb ich schon sehr enttäuscht von mir wäre, wenn ich während der nächsten Sendungen auf der Strecke bleibe. Denn ich glaube wirklich, dass ich ein guter Musiker bin.