Unihockey
GC und Moritz Mock holen sich mit gnadenloser Effizienz den Meistertitel

Die Hoppers mit dem Dietiker machen am Samstag das Double perfekt – Gegner Wiler-Ersigen knallt den Ball im Superfinal gleich zweimal an die Latte.

LiZ
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Die Mannschaften reihen sich auf vor dem Unihockey-Superfinal der Männer zwischen GC Unihockey und dem SV Wiler Ersigen, am Samstag in der Stimo-Arena in Kloten.
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Alles im Griff: Der Dietiker Hopper Moritz Mock, hier gegen Wiler-Ersigens Tatu Väänänen.
Achtung, Topscorer: Hopper Paolo Riedi gegen Wiler-Ersigens Andrin Hollenstein.
Hopper Samuel Volkart im Laufduell mit Wiler-Ersigens Radek Sikora und Matyas Krebner.
Hopper Moritz Wenk zieht davon.
Der GC-Erfolgstrainer Luan Misini in Aktion.
Der Jubel zum Schlusspfiff! Dritter von links: Moritz Mock.
Hoch das Ding! Die Hoppers mit Moritz Mock (sitzend, zweiter Spieler von rechts) feiern ihren Meistertitel mit Goldhütchen und Goldregen.
Goldjungs mit Goldhütchen im Goldregen: Die Hoppers feiern den Titel ...
... und lassen sich, wie hier Joël Rüegger, von den Fans bejubeln.
Und nochmals hoch das Ding! Hopper Christoph Meier stemmt den Pokal in die Höhe.
Das Ding ist uns! Hopper Paolo Riedi trägt den Pokal.
Bei Wiler-Ersigen war die Stimmung nach Spielschluss am Boden.
Danke für die Medaille, aber wir wollten eine andere: So in etwa die Gefühlslage von Wiler-Ersigen nach Spielschluss.

Die Mannschaften reihen sich auf vor dem Unihockey-Superfinal der Männer zwischen GC Unihockey und dem SV Wiler Ersigen, am Samstag in der Stimo-Arena in Kloten.

Christian Merz / KEYSTONE

Der SV Wiler-Ersigen ist mit viel Energie an den Superfinal am Samstag in Kloten gegen die Grasshoppers angereist. Und er gab Vollgas. Aber wer im ersten Drittel und im zweiten Drittel den Ball an die Latte schiesst und, ebenfalls im zweiten Drittel, dann auch noch einen Penalty kläglich verschiesst, spielt eben nicht wie ein Meister. Ganz anders GC mit dem Dietiker Moritz Mock. In der elften Minute passt Simon Laubscher auf Daniel Steiger, der zieht ab und der Ball zappelt im Netz. Meisterliche Effizienz wider den Spielverlauf.

Und so ging es weiter. In der 29. Minute, keine drei Minuten nach dem verschossenen Penalty von Wiler-Ersigen, schoss Paolo Riedi auf Pass von Noel Seiler das 2:0.

Im dritten Drittel bäumte sich Wiler-Ersigen nochmals auf, Michal Dudovic erzielte den Anschlusstreffer und Goalie Tim Kramer hielt seine Vorderleute mit einem Big Save mit dem Fuss im Spiel. Aber GC-Goalie Pascal Meier und seine Kollegen liessen nichts mehr zu.

Es sei nochmals eng geworden gegen Schluss, gab Moritz Mock nach dem Spiel gegenüber «SRF» zu.

«Wir haben Glück, dass sie das Goal nicht treffen»,

fügte er an. Aber Glück allein war es dann schon nicht. «Wir haben auch am Schluss hart gekämpft und hart gearbeitet und verdient gewonnen», so Mock.

Klar, GC habe nicht sein bestes Spiel gezeigt. «Aber wir haben schon vor dem Spiel gewusst, dass wir nicht unser bestes Unihockey zeigen müssen, um zu gewinnen», erklärte Mock.

«Wir wussten, es braucht eine solide Leistung von jedem, jeder macht seinen Job und dann reicht das»,

so Mock. Vor allem habe man das «bis zum Schluss durchgezogen», genau darum habe es zum Sieg gereicht. «Wir sind überglücklich», sagte Mock weiter ins «SRF»-Mikrofon, ehe er aufs Meisterpodest stieg.

Die GC-Unihockeyaner haben nun vorgelegt. Wenn nun auch der ZSC im Eishockey und der FCZ im Fussball den Titel holen, ist Zürich die unangefochtene Schweizer Sportstadt.

Übrigens: Auch im Handball gibt es noch Zürcher Titel­chancen. Hier steht GC derzeit im Viertelfinal.