Unihockey
Limmattaler Unihockeyaner staunen – und gewinnen im Cup mit 4:3

Statt gegen einen biederen Kleinfeld-Klub mussten die Limmattaler in der ersten Cuprunde gegen ehemalige NLA-Spieler ran.

Ruedi Burkart
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Die Limmattaler Unihockeyaner (dunkle Dresses) siegten dank viel Leidenschaft gegen Braillard, Grunder und Co.

Die Limmattaler Unihockeyaner (dunkle Dresses) siegten dank viel Leidenschaft gegen Braillard, Grunder und Co.

Ruedi Burkart/Archiv

In der ersten Runde des Schweizer Grossfeld-Cups hat sich 1.-Ligist UH Limmattal gegen die Kleinfeld-Truppe des UHC Elgg schadlos gehalten und eine enge Partie mit 4:3 gewonnen. Damit qualifizierten sich die Limmattaler für den 1/64-Final gegen 2.-Ligist Zürich Oberland Pumas. Die Partie wird Mitte September in Pfäffikon ZH ausgetragen. Auf die Anmerkung, dass ein Sieg mit einem einzigen Tor Differenz gegen einen Kleinfeld-Klub nun doch ein bisschen sehr mager sei, entgegnete Limmattal-Coach Behar Spahija:

«Das täuscht gewaltig. Bei unserem Gegner sind Spieler aufgelaufen, die waren vor nicht allzu langer Zeit noch in der Nationalliga A tätig. Wir haben beim Einspielen gestaunt, was sich da alles auf dem Feld tummelte.»

So zog bei Elgg beispielsweise ein gewisser Harry Braillard seine Kreise. Braillard, 21, wurde bei Alligator Malans gross und spielte bis im Sommer 2020 bei Rychenberg Winterthur. Oder Lukas Grunder, früher Captain von Rychenberg Winterthur.

Ein früher Rückstand und ein spätes Zittern

Das Spiel blieb während der gesamten 60 Minuten eine enge Kiste. Einen frühen 0:1-Rückstand kehrten die Limmattaler nach einer Garderobenpredigt von Spahija in einen 4:1-Vorsprung. «Dann haben wir nachgelassen und prompt wurde es nochmals eng», so der Limmattal-Coach. Die Elgger Promitruppe kam bis kurz vor Spielschluss auf 4:3 heran. Dann, in den letzten beiden Spielminuten, musste sich UHL mit 4 gegen 6 Feldspieler wehren. Einer der Limmattaler sass auf der Strafbank, zudem beorderte Elgg den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers auf die Auswechselbank. Letztlich ohne Auswirkungen. Limmattal gewann die Partie mit 4:3 und steht damit in der zweiten Cuprunde.

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