Urdorf
Seilkunde, Zelte, Lagerfeuer – in Obwalden lockt das Abenteuer

Die Urdorfer Pfadfinder haben ihre Zelte in Lungern aufgeschlagen. Dort warten spannende Tage auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Christian «Kodak» Murer
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Die Pfadi Uro Urdorf im Sommerlager 2021.

Die Pfadi Uro Urdorf im Sommerlager 2021.

Christian Murer / Limmattaler Zeitung

Die Urdorfer Pfadfinder geniessen derzeit ihr Sommerlager in Lungern. Den Aufenthalt im Kanton Obwalden mussten sie sich aber erst verdienen. Mit einer zweitägigen Wanderung – genannt Hajk – starteten die Pfadfinder vor elf Tagen ihr Abenteuer. Auf der Suche nach «Idefix» führte der Weg als Erstes von Meiringen durch die atemberaubende Alpbachschlucht. Nach einem Fussmarsch bis Käserstatt genossen die Pfadis eine rasante Abfahrt in römischen Streitwagen – genauer mit einem Monster-Trottinett.

Die erste Nacht verbrachten die Pfadis im Stall auf einem Bauernhof. Am zweiten Tag führte der Weg vom Brünig nach Lungern auf den Lagerplatz. «Der Hajk war für die meisten anstrengend und recht fordernd. Sie konnten sich alle voll auspowern. Am Abend jedoch waren die Pfadis stolz auf ihre Leistung und darüber, dass sie den ganzen Weg geschafft hatten», sagt Mitleiter Daniel «Mando» Steiner.

Nach der Wanderung werden die Zelte aufgestellt.

Nach der Wanderung werden die Zelte aufgestellt.

Christian Murer / Limmattaler Zeitung

Dank «Nyaka» und «Puma» gab’s Raclette und Pizza

Während der ersten Lagerwoche, verwöhnte das Kochduo Ramona «Nyaka» Vögtle und Pascal «Puma» Zehnder, die hungrigen Mäuler im vorbildlich eingerichteten Küchenzelt mit köstlichen Menus. Da es im Esszelt Strom hat, gab’s für einmal Raclette und Pizza. In der zweiten Woche haben Oliver «Sluki» Zehnder und Fabio «Murmeli» Dannenmann die Kochkellen übernommen.

Das Lagerleben in der ersten Woche war abwechslungsreich. Vom Donnerstag auf Freitag stand das beliebte 24-Stunden-Game auf dem Programm. Für die Pfadiprüfung übten die Kinder Karten-, Blachen- und Seilkunde. Zudem schulte man die Teilnehmer auch in Erster Hilfe sowie im Schätzen und Messen.

Ebenfalls gefragt war ihr Wissen zur Pfadfinderbewegung. Am Abend scharten sich die Pfadis dann beim fröhlichen Singsong ums Lagerfeuer. Und am Samstag marschierte die Lagergemeinschaft zum Seepark Lungern. Baden stand auf dem Programm.

Alessia «Tranquilla» Colucci: «Das 24-Stunden-Game gefiel mir bis jetzt am besten. Im Wald durften wir Münzen giessen. Damit konnten wir dann Sachen kaufen. Wir mussten wegen den Römern aufpassen, weil sie uns das Geld klauen wollten.»
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Moritz «Shaggy» Preisig: «Die Taufe fand ich megacool. Das 24-Stunden-Game im Wald war auch super. Das Lagerthema Römer finde ich echt spannend. Das Essen ist wirklich fein. Vor allem die selber gemachte Pizza schmeckte mir.»
Livio «Mandrion» Sendor: «Das 24-Stunden-Game war schon mega cool. Das Giessen von Zinnmünzen hat mir sehr gut gefallen, weil wir mit dem Geld zum Beispiel eine Sänfte bauen konnten. Das Küchenteam kocht auch für Vegetarier sehr gut.»
Maya «Dora» Ramer: «In der ersten Lagerwoche hat mir eigentlich alles sehr gut gefallen. Vor allem das Essen ist megafein. Natürlich freue ich mich auf meine zweite Taufe. Der Singsong am Lagerfeuer gefällt mir ebenfalls sehr gut.»
Marco «Herbie» Schaffner: «Das Münzengiessen und die verschiedenen Spiele am 24-Stunden-Game haben mir sehr gut gefallen. Das Essen ist sehr fein. Ich hoffe, dass das Wetter so bleibt, wie es jetzt ist. Ich freue mich auch auf den Wanderausflug.»
Wanja «Salero» Ramming: «Meine Taufe fand ich cool. Die erste Nachtübung war auch total lustig. Die Spiele finde ich sehr spannend. Das Lagergelände ist wirklich super. Auch das Essen ist sehr gut. Gefreut habe ich mich vor allem auf das Pfadiversprechen.»
Ricardo «Banjo» Burkard: «Als Koch im dritten Lehrjahr in der Kaserne Birmensdorf finde ich das Essen sehr fein. Die verschiedenen Spiele, die wir mit den Kindern machen, gefallen mir sehr. Das 24-Stunden-Game war ein echter Hit.»

Alessia «Tranquilla» Colucci: «Das 24-Stunden-Game gefiel mir bis jetzt am besten. Im Wald durften wir Münzen giessen. Damit konnten wir dann Sachen kaufen. Wir mussten wegen den Römern aufpassen, weil sie uns das Geld klauen wollten.»

Bilder: Christian Murer

Wegen der aktuellen Coronasituation und auf Empfehlung des Schweizerischen Pfadfinderbundes führten die URO-Verantwortlichen den traditionellen Elterntag am Sonntag nicht durch. Dennoch nahm der Birmensdorfer Pastoralassistent Kurt «Frösche» Steiner die Pfadiversprechen ab.

«Dies ist mein erstes Lager als verantwortlicher Lagerleiter. Ich bin ich sehr zufrieden. Die Kids freuten sich über das Programm und den tollen Lagerplatz», fasst Lukas «Skidder» Bochsler die erste Lagerwoche zusammen. Das Leitungsteam harmoniere tadellos. «Leider macht mir das Wetter manchmal noch etwas Sorgen. Aber wir hatten zum Glück eine geniale Truppe beim Lageraufbau. Für mich ist die erste Lagerwoche ein voller Erfolg», sagt der 20-jährige Lagerleiter.

Am 24-Stunden-Game werden Münzen gegossen.
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Das Knüpfen einer Zeltblache muss geübt werden.
Ruhe der Lagerleitung vor dem Sturm des 24-Stunden-Game.
Lecker schmecken die selbst angefertigten Wunsch-Pizzas.
Kompasskunde mit Flavio «Falcon» Lottenbach.
Auch ein Megafon kommt ab und an zum Einsatz.
Im Leiterzelt wird das 24-Stunden-Game im Detail besprochen.
Das Mittagessen wird gefasst.
Am Donnerstag gab es Teigwaren und gefüllte Tomaten.

Am 24-Stunden-Game werden Münzen gegossen.

Bilder: Christian Murer

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