Agglomerationsprogramm

Vernetzung und Veloverkehr: Der Kanton Zürich stellt sein Agglomerationsprogramm vor

Ein Fokus des Programms im Limmattal stellt die Verbesserung der Vernetzung und Erreichbarkeit für den Fuss- und Veloverkehr dar.

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Die drei Zürcher Agglomerationsprogramme befassen sich unter anderem mit dem Limmattal, im Bild Schlieren.

Die drei Zürcher Agglomerationsprogramme befassen sich unter anderem mit dem Limmattal, im Bild Schlieren.

Colin Frei

Seit Mitte 2019 sind die drei Zürcher Agglomerationsprogramme der 4. Generation – darunter auch jenes für die Region Limmattal – in Arbeit. Nun hat der Regierungsrat die Entwürfe der Programme zur öffentlichen Mitwirkung freigegeben. Eingeladen zur Stellungnahme sind die Städte und Gemeinden des Kantons Zürich, die Planungsregionen, die Transportunternehmen, weitere Interessengruppen wie Verbände und die Bevölkerung, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Mitwirkungsverfahren dauert bis zum 6. November.

Die Programme für die Regionen Limmattal, Stadt Zürich-Glattal und Zürcher Oberland legen die langfristigen Entwicklungsziele in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft in den jeweiligen Gebieten fest. Sie enthalten Massnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Die Programme sind unter der Federführung des kantonalen Amts für Verkehr in enger Zusammenarbeit mit den Planungsregionen, den Städten und den Gemeinden entstanden. Sie sind Voraussetzung dafür, dass der Bund Beiträge für kantonale und kommunale Verkehrsinfrastrukturprojekte leistet. Dieser spricht für umsetzungsreife Massnahmen im Bereich Verkehr einen Beitrag zwischen 30 und 50 Prozent der Investitionskosten. Mitte 2021 sollen die Agglomerationsprogramme beim Bund eingereicht werden.

Wie der Regierungsrat in seiner Mitteilung schreibt, werden im Agglomerationsprogramm Limmattal die Massnahmen aus den Programmen der 2. und 3. Generation, insbesondere die Limmattalbahn und
die Anpassungen des umliegenden Strassennetzes sowie zahlreiche weitere Massnahmen
der Siedlungsentwicklung, wie das Stadtentwicklungskonzept Schlieren, grosse Wirkung haben. «Der Fokus des Agglomerationsprogramms Limmattal der 4. Generation liegt deshalb aufgrund des grossen Handlungsbedarfs auf der Verbesserung der Vernetzung und Erreichbarkeit für den Fuss- und Veloverkehr. So soll die Veloschnellroute Limmattal von Altstetten bis Spreitenbach vollständig umgesetzt werden», heisst es weiter.

Alle Dokumente sind im Internet unter www.zh.ch/ap4 abrufbar.