Dietikon

Veraltet und zu teuer: Gemeinderat schmettert LED-Informationstafeln ab

Die Stadt Dietikon verbreitet Informationen zu Papiersammlungen, Anlässen und Abstimmungsarbeiten über verschiedene Kanäle. Weshalb nicht auch über LED-Informationstafeln? Das hatte sich Manuela Ehmann (EVP) in einem Postulat gefragt.

Oliver Graf
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LED-Informationstafeln sind in den grösseren Bahnhöfen der Schweiz (hier beispielsweise in Luzern) im Grossformat gang und gäbe. Ein Postulat von Manuela Ehmann (EVP) bezüglich LED-Infotafeln für die Stadt Dietikon stösst im Gemeinderat vor allem auf Ablehnung.

LED-Informationstafeln sind in den grösseren Bahnhöfen der Schweiz (hier beispielsweise in Luzern) im Grossformat gang und gäbe. Ein Postulat von Manuela Ehmann (EVP) bezüglich LED-Infotafeln für die Stadt Dietikon stösst im Gemeinderat vor allem auf Ablehnung.

Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch

Das sei viel zu teuer, antwortete Markus Erni (SVP). Derartige Tafeln seien unnötig, «man kann sich doch problemlos mit dem Handy informieren», meinte Ernst Joss (AL).

Der Informationsgewinn solcher Tafeln sei zu gering, zudem würden sie Verkehrsteilnehmer ablenken, ergänzte Martin Steiner (SP). Gegen das Postulat sprach sich auch die FDP aus; Olivier Barthe bezeichnete das Anliegen zwar als «Schritt in die richtige Richtung», doch ging ihm dieser zu wenig weit. Es würde bei einer Signalisation nach aussen bleiben, doch seien inzwischen fortschrittlichere Technologien auf dem Markt. «Es braucht jetzt einen mutigen Schritt in Richtung Smart City.»

Ottilie Dal Canton (CVP), die bereits 2013 LED-Anzeigetafeln in einem Postulat gefordert hatte, hätte sich über eine Antwort des Stadtrates gefreut. Doch dieser muss sich mit dem neuen Vorstoss nicht beschäftigen. Das Parlament sprach sich mit 8 zu 25 Stimmen gegen eine Überweisung aus.