Energieförderung

Energieffizienz wird mit Kredit über 32 Millionen Franken gefördert

Der Zürcher Kantonsrat hat für die Förderung der Energieeffizienz einen Rahmenkredit von 32 Mio. Franken bewilligt. Mit diesem Geld will der Kanton neuen Technologien zum Durchbruch verhelfen, die den Energieverbrauch in Gebäuden verringern sollen.

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Der Kantonsrat genehmigt den Kredit zur Erforschung neuer Technologien, mit dem Ziel, die Effizienz zu verbessern. (Symbolbild)

Der Kantonsrat genehmigt den Kredit zur Erforschung neuer Technologien, mit dem Ziel, die Effizienz zu verbessern. (Symbolbild)

Der Kredit für das Förderprogramm wurde am Montag mit 115 zu 50 Stimmen genehmigt. Der Beschluss unterstand der Ausgabenbremse. Für die Annahme waren also mindestens 91 Stimmen nötig, was auch erreicht wurde.

Die SVP versuchte vergeblich, den Kredit zusammenzustreichen. Sie wollte ihn nicht für vier, sondern nur für drei Jahre genehmigen und den Betrag entsprechend um einen Viertel kürzen - allerdings ohne Erfolg. Alle anderen Fraktionen sprachen sich für eine Laufzeit von vier Jahren von 2014-2017 aus.

Nach Fukushima lanciert

Bereits im letzten Jahr bewilligte der Kantonsrat einen Rahmenkredit in der Höhe von 20 Millionen Franken. Unterstützt wurde damit unter anderem die Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in Dübendorf, die neuartige, energieeffiziente Gebäudetechnik-Systeme unter Alltagsbedingungen testet.

Dieses Förderprogramm war eine direkte Folge der Atomkatastrophe von Fukushima. Nachdem der Bundesrat im Mai 2011 beschlossen hatte, auf Ersatzkernkraftwerke in der Schweiz zu verzichten, zog der Zürcher Regierungsrat seinen Energieplanungsbericht zurück und lancierte als Sofortmassnahme das Förderprogramm.