Winterthur

Events: Veranstalter erhalten Geld für das Einhalten von Vorgaben

Winterthur will mit der Fasnacht und mehreren Dorfeten Leistungsvereinbarungen abschliessen und auf Gebühren verzichten. Dafür müssen sich die Veranstalter an gewisse Vorgaben halten.

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Die Stadt übernimmt ein Geschäftsmodell wie es schon beim Albanifest funktioniert. (Symbolbild)

Die Stadt übernimmt ein Geschäftsmodell wie es schon beim Albanifest funktioniert. (Symbolbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

Veranstaltungen wie die Fasnacht und die Dorfeten sollen in Winterthur auch in Zukunft stattfinden. Deshalb will die Stadt Leistungsverträge mit den Veranstaltern abschliessen. Die Anlässe erhalten Geld, im Gegenzug kann die Stadt Vorgaben machen.

Einen solchen Leistungsvertrag mit einem Volksfest gibt es bereits beim Albanifest. In diesem Vertrag werden die Regeln und Pflichten der Organisatoren sowie die Umwelt- und Sicherheitsaspekte geregelt. Als Gegenleistung gibt es Geld von der Stadt.

Im Fall von Fasnacht und Dorfeten soll es pro Jahr 241'950 Franken geben. Der Stadtrat stellt dem Gemeinderat den Antrag, diesem Betrag zuzustimmen, wie er am Dienstag mitteilte.

Vorbereitung, Finanzierung und Durchführung von Dorfeten und Fasnacht obliegt gemäss diesen Leistungsvereinbarungen immer noch bei den jeweiligen Vereinen. Die Stadt verzichtet aber auf Gebühren und Einnahmen für städtische Leistungen wie etwa die Nutzung des öffentlichen Grundes, was die jährlich rund 240'000 Franken ausmacht.

Vereine müssen Buchführung offenlegen

Die Vereine müssen der Stadt zudem Einsicht in die Buchführung erlauben. Wachsen die Reserven über einen bestimmten Betrag, muss der Jahresgewinn zur Hälfte an die Stadt ausgezahlt werden.

Ziel sei es, den Vereinen eine langfristige Planungssicherheit zu geben, schreibt der Stadtrat in der Mitteilung. Die Verträge sollen für vorerst fünf Jahre gelten, dann soll die Lage analysiert und gegebenenfalls angepasst werden. Das letzte Wort hat der Gemeinderat.