Zürich

Tödlicher Car-Unfall: An derselben Stelle stürzte vor fast drei Jahren ein Lastwagen in die Sihl

Wo heute ein Reisecar in die Mauer am Ende der Sihlhochstrasse prallte, ist schon im Februar 2016 ein Lastwagen schwer verunfallt.

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Ein 37-jähriger Chauffeur fuhr gegen 15.45 Uhr mit seinem Lastwagen auf mehrere Fahrzeuge auf. Anschliessend rollte der Lastwagen auf das Brückenende zu, durchschlug eine Mauer und stürzte rund 25 Meter in die Tiefe.
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Das blinde Autobahnende in Zürich Brunau - hier hört die Autobahn einfach auf. Die geplante Fortsetzung wurde nämlich nie gebaut.
Der Lastwagenfahrer durchbrach den Betonsockel und die Leitplanke des Autobahnausläufers.
Das blinde Autobahnende, das der Lastwagen durchbrochen hatte. Von der Sihl aus gesehen.
Ein Lastwagen stürzt bei Zürich-Brunau in die Sihl
Nebst der Kantonspolizei Zürich stand die Stadtpolizei Zürich, die Berufsfeuerwehr Zürich, die Stützpunktfeuerwehr Horgen und Schutz&Rettung mit der Grossraumambulanz sowie Rettungsdienste von diversen Spitälern im Einsatz. Zudem werden mehrere Spezialisten beigezogen.
Der Lastwagenfahrer ist auf mehrere Autos aufgefahren. Insgesamt wurden 11 Personen verletzt.

Ein 37-jähriger Chauffeur fuhr gegen 15.45 Uhr mit seinem Lastwagen auf mehrere Fahrzeuge auf. Anschliessend rollte der Lastwagen auf das Brückenende zu, durchschlug eine Mauer und stürzte rund 25 Meter in die Tiefe.

watson.ch

Ein ortsunkundiger Lastwagenfahrer, ein 37-jähriger Rumäne, war damals mit seinem Gefährt in Zürich von der Sihlhochstrasse in die Sihl gestürzt. Zuvor ware er auf mehrere Autos aufgefahren. Der Lastwagen rollte auf das Brückenende zu und durchschlug eine Mauer. Er stürzte rund 15 Meter in die Tiefe und blieb teilweise in der Sihl liegen.

Beim Unfall wurden elf Personen verletzt. Sieben Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Der Chauffeur verletzte sich schwer mit Beinbrüchen und Schrammen. Die Sihlhochstrasse musste für längere Zeit in Richtung Innenstadt gesperrt werden.

Im Mai teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass die Bremsen des Lastwagens funktioniert hätten. Der Chauffeur habe sie allerdings nicht benutzt. Ein technischer Defekt hatte ausgeschlossen werden können.

Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der 37-Jährige eingenickt oder abgelenkt war, als er auf die stehende Autokolonne auffuhr. Er selbst bestritt dies.