Zürcher Hortleiter und -leiterinnen bekommen nicht mehr Lohn

Die Anstellungsbedingungen für Hortleiterinnen und Hortleiter werden nicht geändert. Der Bezirksrat hat einen Rekurs abgewiesen. Das Hortperonal hat damit bis zu drei Wochen weniger Ferien. Die Gewerkschaft Vpod prüft den Weiterzug an Bundesgericht.

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Hortleiteir und -leiterinnen wollen mehr Lohn - oder die gestrichenen Ferien zurück.

Hortleiteir und -leiterinnen wollen mehr Lohn - oder die gestrichenen Ferien zurück.

Keystone

Im vergangenen Mai erliess die Stadt Zürich ein neues Anstellungs Anstellungsreglement fürs Hortpersonal. Stein des Anstosses war die Vergütung. Die Stadt stuftte die über 600 Hortleiterinnen und Hortleiter in die Lohnklasse 9 ein, was einen jährlichen Bruttolohn von 81 055 und 121 357 Franken für ein 100-Prozent-Pensum ergibt.

Gleichzeitg strich die Stadt dem Hortpersonal besondere Ferienregelung. Diese hatten e nach Alter 1 bis 3 Wochen zusätzliche Ferien - eine Art Entschädigung für den zu tiefen Lohn.

Die Aufhebung der Regelung hätte laut dem Vpod fürs Hortpersonal eine Lohneinbusse zwischen 2,1 und 6,8 Prozent zur Folge.

Das Hortleitungspersonal der Stadt Zürich fordert zusammen mit dem Vpod, dass die bisherige Ferienregelung beibehalten oder andernfalls ein Lohnausgleich gewährt wird.

Bei der Stadt bissen sie mit der Forderung auf Granit, worauf sie klagten. Und vor dem Bezirksrat nun verloren.

Der Vpod prüfe nun, ob er den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterziehen werde, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. (rsn)