Kolumne

Apropos: Heiliger Christoph, bitte mach es

Stefan Schmid
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Die Lage bei der SVP ist verzwickt: Alle, die es könnten, sagen ab. Der Schwyzer Marcel Dettling hat kleine Kinder. Der St. Galler Mike Egger muss an WG-Partys. Und auch Gölä und Chris von Rohr haben Gescheiteres zu tun, als die grösste Partei des Landes in die Zukunft zu führen.

Andere wiederum würden zwar wollen, können es aber nicht. Spontan kommen uns da die Namen von Céline Amaudruz oder Roland Rino Büchel in den Sinn.

Und dann gibt es wiederum jene wie der Zürcher Fredi Heer, die gerne wollen und es auch könnten, aber nicht dürfen, weil es Herrliberg nicht will. Armer Fredi!

Die Lösung kann nur darin liegen, den wahren Chef zu bitten, die Führung seiner Partei am Ende seiner Karriere offiziell und erstmals selber zu übernehmen. Bitte Heiliger Christoph, bitte mach es. Du hast das Amt nie gesucht. Jetzt aber braucht es Dich.