Kommentar

Beim HC Kriens-Luzern beginnt die Zukunft heute

Der Rücktritt von Captain Tom Hofstetter per Ende Saison bedeutet für die Krienser Handballer einen Neustart.

Roland Bucher
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Vor sieben, acht Jahren keimte beim HC Kriens-Luzern die Idee, mit jungem heimischem Schweizer Holz ein Teamgerüst zu erstellen, welches nach der Zeit der Aufrichte schon bald die längst erhofften Titel einfahren würde. Tom Hofstetter, Fabio Baviera, Luca Spengler oder Nicolas Raemy hiessen die Hoffnungsträger, es war die Crème de la Crème in der nationalen Talentdatenbank. Mit Hofstetter, dem «Capitano», wie sie ihn nennen, sagt nun bald der letzte Mohikaner «Tschou!». Ein grosser Handballer, eine Identifikationsfigur der Krienser NLA-Handballer, ein «gmögiger» Mensch geht.

Tom Hofstetters (frühzeitige und deshalb schon heute Transfertüren öffnende) Rücktrittsansage symbolisiert den Krienser Neustart. Er, zusammen mit Boris Stankovic in den letzten zehn Jahren wichtigster HCK-Botschafter, gibt seinem Verein etwas Entscheidendes mit: «Die Zukunft beginnt heute und nicht erst, wenn in einigen Jahren die neue Halle steht. Das wollen die Spieler spüren.»

Gut zu wissen, dass mit Goran Perkovac ein Mann vor diesem Verbund steht, der gewohnt ist, zu fordern. Und jede Halbbatzigkeit abzuwürgen.