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Das neue Wasserreservoir in Bauen ist in Betrieb

Der positive Rechnungsabschluss und Orientierungen des Gemeinderats prägten die Gemeindeversammlung in Bauen. Im Herbst muss ein neuer Gemeinderat gewählt werden, da Robert Aschwanden demissioniert hat.
Bruno Arnold
Die Haushaltungen in Bauen werden mit Wasser aus einem neuen Reservoir versorgt. (Bild: Urs Hanhart, Bauen, 3. Januar 2018)

Die Haushaltungen in Bauen werden mit Wasser aus einem neuen Reservoir versorgt. (Bild: Urs Hanhart, Bauen, 3. Januar 2018)

Unter dem Vorsitz von Andreas Gisler fanden sich am Montagabend, 28. Mai, 25 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung im Mehrzweckgebäude in Bauen ein. Bauingenieur und Projektleiter Arthur Zwyssig orientierte über den erfolgreich abgeschlossenen Bau des neuen Wasserreservoirs Spycherstett. Dieses weist eine Kapazität von 100 Kubikmeter auf und ermöglicht es, sämtliches Trinkwasser über eine UV-Anlage ins Netz einzuspeisen. Seit rund zwei Wochen fliesst das Wasser von der Spycherstett in die Bauer Haushaltungen. Am 23. Juni, 9 bis 11 Uhr, findet ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung statt. Für das Bauprojekt war im November 2016 ein Kredit von 540’000 Franken gesprochen worden. Über die definitiven Kosten und die eingegangenen Spenden soll anlässlich der Gemeindeversammlung vom 19. November orientiert werden.

Neuer Gemeinderat gesucht

Am 19. November muss auch ein neues Mitglied des Gemeinderats gewählt werden, da Vizepräsident Robert Aschwanden per Ende 2018 seine Demission eingereicht hat. Für die Amtsdauer 2019/20 bestätigt wurden Gemeindeverwalterin Andrea Oberholzer und Erika Kempf als Mitglied des Kreisprimarschulrats Seedorf-Bauen.

Auch Bauen schreibt schwarze Zahlen

Ebenfalls diskussionslos gutgeheissen wurde die Verwaltungsrechnung 2017 der Einwohnergemeinde Bauen. Sie schliesst bei einem Aufwand von 650'000 Franken und einem Ertrag von 727’00 Franken mit Überschuss von 77'000 Franken ab. Weiter konnten zusätzliche Abschreibungen von 57’000 Franken bei den Gemeindestrassen und beim Schulhaus vorgenommen werden. Der Voranschlag hatte ein Defizit von 53'000 Franken prognostiziert. Unter dem Strich schliesst die Rechnung somit um rund 187'000 Franken besser ab als budgetiert. Hauptverantwortlich für das wesentlich bessere Resultat waren einerseits höhere Steuererträge bei den natürlichen Personen (+50'000 Franken) sowie ein Mehrertrag bei den Grundstückgewinnsteuern (+9500 Franken). Anderseits konnten bei diversen Aufwandposten Einsparungen erzielt werden. Netto wurden 2018 rund 360'000 Franken investiert, und zwar in das erwähnte Wasserreservoir Spycherstett. Das Eigenkapital der Gemeinde betrug Ende 2018 rund 490'000 Franken.

Zweiter Mitwirkungsanlass geplant

Wie Gemeindepräsident Andreas Gisler mitteilte, laufen die Abklärungen für eine mögliche Fusion mit Seedorf auf Hochtouren. Am 2. Juli ist ein zweiter Mitwirkungsanlass geplant. Bei dieser Gelegenheit werden der Bevölkerung von Bauen unter anderem erste Lösungsvorschläge zur Diskussion unterbreitet. Falls die Abklärungen zu einem positiven Ergebnis führen, findet voraussichtlich im vierten Quartal 2019 in beiden Gemeinden eine Volksabstimmung statt. Die Fusion von Seedorf und Bauen würde aus heutiger Sicht frühestens auf den 1. Januar 2021 erfolgen.

Vor wenigen Wochen ist der Start für die Sanierung des gemeindeeigenen Hauses Alte Post angelaufen. Im November 2016 haben die Stimmberechtigten dafür einen Kredit von 1,5 Millionen Franken gesprochen. Im denkmalgeschützten Haus sollen in rund einem Jahr eine 3½-, eine 4½- und eine 5½-Zimmer-Wohnung zur Vermietung bereitstehen.

«Stadt Luzern» ist auf Sammelfahrt

Schliesslich teilte Andreas Gisler mit, dass das Dampfschiff Stadt Luzern, das ab Winter 2018 für rund 12 Millionen Franken saniert wird, am 23. Juni im Rahmen einer gross angelegten Sammelaktion auch in Bauen Halt machen wird. Die Musikgesellschaft wird den Anlass umrahmen, und die Gemeinde offeriert den Einwohnern und Gästen einen Apéro.

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