ELTERNZEIT: Was halten Sie von der Initiative, die 20 Tage flexiblen Vaterschaftsurlaub fordert?

Mami hat Anspruch auf einen 14-wöchigen, bezahlten Mutterschaftsurlaub. Papi hat zur Zeit in vielen Unternehmen auf einen Tag Anspruch, aus Kulanz. Eine nationale Volksinitiative fordert nun 4 Wochen Vaterschaftsurlaub. Handelt es sich dabei um Wunschdenken, oder wäre es schon längst an der Zeit, Vätern einen anständigen Elternschaftsurlaub zu gewähren?

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Stille Nacht, heilige Nacht, Gottes Sohn, oh wie lacht... An diese Worte aus dem alten Weihnachtslied denke ich, wenn ich in die strahlenden Augen unseres jüngsten Enkelkindes schaue. Jedem mütterlichen Menschen weitet sich dabei das Herz. (Bild: Georgette Baumgartner-Krieg)

Stille Nacht, heilige Nacht, Gottes Sohn, oh wie lacht... An diese Worte aus dem alten Weihnachtslied denke ich, wenn ich in die strahlenden Augen unseres jüngsten Enkelkindes schaue. Jedem mütterlichen Menschen weitet sich dabei das Herz. (Bild: Georgette Baumgartner-Krieg)

In der Schweiz gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub, die nationale Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie», für die bereits über 80 000 Unterschriften zusammengekommen sind, will dies ändern. Würde die Initiative angenommen, zieht das Kosten nach sich. Diese werden auf rund 380 Millionen Franken pro Jahr geschätzt – von den Initianten. Bezahlt werden soll das, wie bereits der Mutterschaftsurlaub, von der Erwerbsersatzordnung. 

Was meinen Sie dazu?

Reicht ein Tag Vaterschaftsurlaub, soll frischgebackenen Vätern mindestens eine Woche Vaterschaftsurlaub zustehen oder sollen sie – wie gefordert  – vier Wochen beurlaubt werden, um sich um Partnerin und Nachwuchs kümmern?

Diskutieren Sie jetzt mit, wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

rag