Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Es lebe die Auswahl: Sieben Personen stellen sich zur Wahl in den Ständerat

Zwei Frauen und fünf Männer wollen Karin Keller-Sutter im Ständerat beerben. Das ist eine gute Nachricht. Eine Wahl ohne Auswahl wäre öde. Dennoch: Die Nichtwahl von Benedikt Würth wäre eine politische Sensation.
Stefan Schmid
Stefan Schmid. ©Benjamin Manser / TAGBLATT

Stefan Schmid. ©Benjamin Manser / TAGBLATT

Sieben Personen wollen für den Kanton St.Gallen in den Ständerat. Das ist eine gute Nachricht für uns Wählende. Es gibt nichts Öderes als eine Wahl ohne Auswahl. Den zwei Frauen und fünf Männern, die sich zur Verfügung stellen, gebührt deshalb ein Dank. Sie schaffen mit ihrer Kandidatur die Voraussetzungen für so etwas Ähnliches wie einen Wahlkampf.

Realpolitisch gesehen ist die Lage natürlich profaner. Hinter Favorit Benedikt Würth von der CVP klafft in Sachen Erfahrung und Ausstrahlung eine grosse Lücke. FDP-Frau Susanne Vincenz und SVP-Mann Mike Egger kandidieren primär, um im Hinblick auf die Nationalratswahlen bekannter zu werden. Die Grünen mit Patrick Ziltener treten an, weil man das von einer Oppositionskraft erwartet. Die drei wilden Aspiranten indes, die von keiner Partei portiert werden, sind Show. Das ist nicht verboten, die Politbühne hat immer auch Leute angezogen, denen es um die Selbstinszenierung geht. Es sei getrost dem Stimmvolk überlassen, ob es diesen Narzissmus ernst nehmen möchte.

Schön, müssen wir Benedikt Würths Wahl nicht einfach abnicken. Der Finanzdirektor soll einen schwungvollen Wahlkampf machen. Seine Nichtwahl indes wäre eine politische Sensation.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.