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Kommentar

Hochschul-Campus Horw: Den Wettbewerb für alle öffnen

Warum es richtig ist, den Wettbewerb für das derzeit grösste Hochbauprojekt neu aufzugleisen.
Christian Peter Meier
Christian Peter Meier

Christian Peter Meier

Der Kanton Luzern hat die Kurve gerade noch gekriegt: Es geht um sein derzeit grösstes Hochbauprojekt, nämlich den Hochschul-Campus Horw mit einem Preisschild von weit über 300 Millionen Franken und grosser Bedeutung für die ganze Zentralschweiz. Trotz dieser Dimension liess der Kanton das Bauvorhaben nur in einem eingeschränkten Wettbewerbsverfahren ausschreiben. Das ist unverständlich, zumal er damit einen beträchtlichen Teil der Anbieter zum Vornherein ausschloss.

Nun rudert die dem neuen Finanzdirektor Reto Wyss unterstellte Dienststelle Immobilien zurück. Dies geschieht nicht freiwillig. Denn zwei Architekturverbände haben beim Kantonsgericht Beschwerde eingereicht. Die Richter wiederum sprachen der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu – und setzten so die kantonalen Planer unter Druck. Ihr ambitiöser Zeitplan drohte zu scheitern.

Vertreter der Verbände und des Kantons haben sich jetzt offenbar am runden Tisch geeinigt: Die Beschwerde wird zurückgezogen, der Wettbewerb teilweise geöffnet. Gut so: Für ein öffentliches Bauvorhaben dieser Grössenordnung sollen alle dafür in Frage kommenden Fachleute ihre Ideen einbringen können. Auf dass die überzeugendste umgesetzt wird. Darauf haben neben den Steuerzahlern und Studenten nicht zuletzt auch die Horwerinnen und Horwer Anspruch. Schliesslich wird ihr Dorf zwischen Bahnhof und See ein völlig neues Gesicht erhalten.

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