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Hochspannungsleitungen im Urner Talboden gebündelt

Nach zehnmonatiger Bauzeit ist die neue, gemeinsame Leitungsführung von Swissgrid und SBB im Urner Talboden fertiggestellt. Neu braucht es auf einer Länge von 4,7 Kilometern nur noch 17 statt 31 Masten.
Bruno Arnold
Die verlegten und gebündelten Hochspannungsleitungen im Urner Talboden. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 30. Mai 2018)

Die verlegten und gebündelten Hochspannungsleitungen im Urner Talboden. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 30. Mai 2018)

Swissgrid und SBB haben im Urner Talboden ein gemeinsames Leitungsprojekt realisiert. Die beiden Hochspannungsleitungen sind für den Stromtransport von Norden nach Süden, die Versorgungssicherheit und den Bahnbetrieb von grosser Bedeutung. Die neue Leitung ist seit dem 20. April in Betrieb. «Trotz anspruchsvoller Wetterverhältnisse wurde die Leitung fristgerecht fertiggestellt», heisst es in einer Medienmitteilung von Kanton Uri und Swissgrid. Die erfolgreiche Inbetriebnahme wurde am Mittwoch mit den Beteiligten gefeiert.

Talboden wird langfristig entlastet

Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind überbrachte den Dank der Urner Regierung. «Mit der Zusammenlegung wird der Urner Talboden langfristig entlastet und bietet uns grosse Chancen für eine Weiterentwicklung», sagte Camenzind. Insbesondere die Wohngebiete in Attinghausen sowie das neue Wirtschaftsgebiet Werkmatt Uri würden profitieren. Bisher führten zwei Hochspannungsleitungen mit separaten Trassen durch den Urner Talboden. Sowohl die Hochspannungsleitung von Swissgrid wie auch jene der SBB waren aufgrund ihres Alters sanierungsbedürftig. Durch den Kanton Uri angestossen, arbeiteten die beiden Unternehmen zusammen eine langfristige und schonende Lösung für die Region aus.

Vorteile für die Region

Die beiden Leitungen sind auf dem Abschnitt zwischen Attinghausen und Altdorf Nord neu auf einer Gemeinschaftsleitung gebündelt. Sie verläuft parallel zur Autobahn und zum Reussufer. Nach dem Rückbau der alten Leitungen stehen im Urner Talboden insgesamt 17 statt 31 respektive 14 Masten weniger als früher. Die neue Linienführung optimiert damit die Landnutzung, ermöglicht eine wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets Eyschachen und wirkt sich positiv auf das Landschaftsbild aus.

Trotz Herausforderungen planmässig fertiggestellt

Nach dem Spatenstich Ende August 2017 wurden ab September 2017 bis März 2018 die neuen Fundamente der Masten auf dem Reussdamm gebaut. Diese Arbeit konnte nur während der Niederwasserperiode im Winterhalbjahr ausgeführt werden. Zwischen Mitte Februar und Mitte April 2018 wurden die Masten montiert und die Leiterseile eingezogen. Die windigen Wetterverhältnisse machten die Montage zusätzlich herausfordernd. Die Bauherrin Swissgrid ist sehr zufrieden, dass diese anspruchsvollen Arbeiten ohne Unfall und innerhalb der geplanten Zeit durchgeführt werden konnten. Die Gesamtlänge de neuen Abschnitts beträgt rund 4,7 Kilometer. Die Kosten des Projekts dürften sich auf rund 15 Millionen Franken belaufen.

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