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Kolumne

Kaiman entdeckt

Arthur Bucher

Der Schwager rief dem Taxichauffeur laut «arrêtez, arrêtez!!» zu, und unser Fahrer bremste. Jetzt sah ich ihn auch, den Grund für die Vollbremsung: Einen kamerunischen Knaben, der mitten im Strassenverkehr von Douala sein an einem Holzstock hängendes Angebot für rund 20 Franken anpries. Es war ein Reptil, ich könnte schwören, ein Kaiman. Daheim wurde das Tier auf den Küchenboden geschmissen. In der Hoffnung, die Echse sei auch wirklich tot, liess ich mich von der Hitze erschöpft ins Bett fallen. Als ich wieder aufwachte, war die Angelegenheit schon . . . gegessen.

Soeben entnehme ich dem Internet, dass es Kaimane eigentlich nur in südamerikanischen Gewässern gibt. Eh bien, es war halt ein kamerunisches Nilkrokodil. Aber . . . in unserem Hallwilersee wurde in diesem Sommer ja auch ein Kaiman entdeckt. Oder war es doch nur ein grosser Wels? Ich werde mich nächstes Mal in Genf genauer achten. Ja sicher, in Genf - der Lac Leman befindet sich doch im Welsland, oder? In diesem Sinne wünsche ich allen Anglern, insbesondere am Hallwilersee: Kaimansheil!

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