Kapellbrücke-Beleuchtung: Ihre Meinung?

Die Kapellbrücke soll spektakulär beleuchtet werden. Die Beleuchtung soll sich künftig nach den Bewegungen der Fussgänger richten.

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Eine Person befindet sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Eine Person befindet sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Im Herbst 2015 sollen Kapellbrücke und Wasserturm neu beleuchtet werden. Am Freitagmorgen hat die Interessengemeinschaft Inszenierung Kapellbrücke / Wasserturm ihren Wettbewerbsgewinner präsentiert.

Die Idee: Am Abend wird die Brücke dezent und in der Nacht mit einem funktionalen Licht in Szene gesetzt. Ziel ist es, dass die Brücke auch nachts wieder der strahlende Mittelpunkt der Stadt Luzern sein soll.

Eine Person befindet sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Eine Person befindet sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Und so funktioniert die Lichtshow: Mit Hilfe von 27 Projektoren, die rund um die Brücke an der Bahnhofstrasse, dem Rathausquai und der Seebrücke platziert werden, kann jeder einzelne Teil der Brücke beleuchtet werden. Die Brücke wird aber nur dann beleuchtet, wenn Fussgänger über die Brücke spazieren. Das heisst: Wenn sich ein Fussgänger auf die Brücke begibt, entdeckt ein Computer diesen mit Hilfe von Sensoren. Die Animation wird so gesteuert, dass ausschliesslich diese Stelle beleuchtet wird, an der sich Fussgänger befinden. Je nachdem wie viele Fussgänger sich auf der Brücke bewegen, wird sie aussen stärker oder schwächer beleuchtet. Beim Gang über die Reuss im Innern der Brücke folgt die Beleuchtung den Besuchern mittels Sensoren. Wenn sich niemand auf der Brücke befindet, so ist neu eine Grundbeleuchtung vorhanden. Dadurch werde die Brücke «von aussen phantasievoll inszeniert und von innen zweckmässig und mit viel Gespür für die Brückenbilder beleuchtet», heisst es im Jurybericht.

Einige Personen befinden sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Einige Personen befinden sich auf der Kapellbrücke. (Bild: Visualisierung PD)

Für besondere Anlässe wie Weihnachten oder das Lucerne Festival soll die Installation ebenfalls etwas Besonderes bieten. Beispielsweise soll die Brücke während der Weihnachtszeit funkeln. Weiteres Kriterium ist die Rücksicht auf die Natur. Die Alpensegler oder die Wasserfledermäuse sollen sich nicht gestört fühlen.

Die Kosten für das Projekt betragen 1,4 Millionen Franken. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf 100'000 Franken, darin eingeschlossen ist der Energieverbrauch der Projektoren. Finanziert werden soll das Projekt mit einer möglichst grossen Beteiligung vor allem von Privaten sowie der Öffentlichkeit.

Das Projekt entworfen hat ein holländisches Team. Insgesamt hatten sich neun verschiedene Teams um die Beleuchtung der Brücke beworben. Eine Gruppe aus Politikern und Touristikern hat sich zum Ziel gesetzt, das Luzerner Wahrzeichen attraktiver erscheinen zu lassen. Das Projekt überzeuge mit einem rücksichtsvollen Umgang mit den Wahrzeichen und dessen Umgebung, künstlerischem Potenzial und erfrischender Poesie.

Hinweis: Die neun Projekte sind im Rahmen einer Ausstellung vom 23. September bis am 14. Oktober im Lichthof des Regierungsgebäudes des Kantons Luzern zu sehen.

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rem

So könnte die Kapellbrücke in der Nacht neu beleuchtet sein, wenn sich viele Besucher auf der Brücke befinden. (Bild: Visualisierung PD)

So könnte die Kapellbrücke in der Nacht neu beleuchtet sein, wenn sich viele Besucher auf der Brücke befinden. (Bild: Visualisierung PD)