Schwimmbad-Parkplätze

Busse kassiert? Selber schuld!

Strömen die Leute bei heissen Temperaturen in die Schwimmbäder, werden da und dort die Parkplätze knapp. So geschehen in Döttingen, wo die Regionalpolizei Bussen verteilte. Der Kommentar.

Nadja Rohner
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Parkplätze vor der Badi Döttingen: An Spitzentagen werden die Plätze für die Autos knapp. (Archiv)

Parkplätze vor der Badi Döttingen: An Spitzentagen werden die Plätze für die Autos knapp. (Archiv)

Angelo Zambelli

Kaum wirds heiss, rennt alles in die Badi. Bloss: Da sind schon andere. So viele, dass es an Feiertagen oder am Wochenende kaum noch freie Parkplätze hat. Kein Problem, denkt sich der findige Zurzibieter und stellt sein Vehikel einfach irgendwo hin – stört ja keinen, oder? Stunden später: Der Fahrer kommt zurück und findet unter dem Scheibenwischer eine unliebsame Überraschung in Form einer Parkbusse, die ihn acht Badi-Eintritte kostet. Die Reaktion der Parksünder ist meist dieselbe: Man gibt der Polizei die Schuld, die angeblich nichts Besseres zu tun hat, als friedliche Badigäste zu piesaken. Selbstkritik? Fehlanzeige.

Das ist ebenso nachvollziehbar wie falsch. Die Beamten der Regionalpolizei machen bloss ihren Job und sorgen dafür, dass das geltende Recht angewandt wird. Das Parkverbotsschild steht gerade an der Döttinger Badstrasse nicht zum Spass da – wer dort parkiert, blockiert die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge und bringt andere in Gefahr. Jeder hat es selber in der Hand: die Parkregeln einhalten und halt mal ein paar Meter weiter laufen – oder zahlen.

So einfach ist das. An einer Busse ist ausser dem Fahrer niemand schuld. Allerdings sind auch die Gemeinden in der Pflicht. Gerade in Döttingen, wo die Parkplätze laut Repol regelmässig knapp werden. Die Badegäste müssen auf weitere Parkmöglichkeiten im Dorf hingewiesen werden – und vielleicht sollte man über einen Verkehrsdienst für Sonn- und Feiertage nachdenken.

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