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Kommentar

7538-fache Berufswelt

Das duale Bildungssystem in ein unerlässlicher Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Zentral darin sind auch die Lehrmeisterinnen und Lehrmeister.
Jérôme Martinu
Jérôme Martinu, Chefredaktor Luzerner Zeitung.

Jérôme Martinu, Chefredaktor Luzerner Zeitung.

Diese Zahl ist wirklich beeindruckend. In diesen Tagen haben Tausende junger Frauen und Männer aus der ganzen Zentralschweiz ihre erste Berufsausbildung abgeschlossen. Vom Agrarpraktiker, über Buchhändlerin, Diätkoch, Drucktechnologe, Industriepolsterin, Seilbahn-Mechatroniker bis zur Zahntechnikerin: 7538 Namen vermelden wir heute in unserer 64-seitigen Beilage zu den Lehrabschlüssen in den sechs Kantonen unserer Region, aus Luzern, Zug, Nid-, Obwalden, Uri und Schwyz. Allen Absolventinnen und Absolventen dürfen wir herzlich zum Abschluss gratulieren und einen guten Start ins volle Berufsleben wünschen!

Die Berufsbildung im dualen System, also dem parallelen Weg via Praxis in den Lehr-/Ausbildungsbetrieben und Theorie in den Berufsschulen, ist ein stabiler und unerlässlicher Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Diesen sollten wir pflegen – erst Recht in Zeiten, in denen Hochschulexperten eigenartigerweise von einer gymnasialen Maturaquote von einem Drittel träumen.

Bei all den erfreulichen Leistungen der Jugendlichen darf man sie nicht vergessen: Die Lehrmeisterinnen und -meister sowie Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben. Sie alle sorgen dafür, dass unser international heraus­ragendes Berufsbildungssystem so zuverlässig Fachkräfte hervorbringt. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn die Betreuer haben für ihre Lehrlinge und Lehrtöchter nicht nur die fachlich-ausbildnerische Verantwortung, sondern sie müssen für die Heranwachsenden «im schwierigen Alter» oft auch auf der persönlichem Ebene Weichen stellen oder zumindest den Ernst des Lebens anmahnen. Diese aufwendige, wichtige Arbeit verdient grossen Respekt und Dank.

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