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Kommentar

Auf das Leben

Am Sonntag feiern wir Ostern. Ostern ist der Sieg des Lebens über den Tod.
Jérôme Martinu, Chefredaktor

Schoggihasen, Eiertütschen, freie Tage, Autokolonnen. Wir feiern Ostern. Die einen mehr, die anderen weniger, wieder andere gar nicht. Wofür steht Ostern eigentlich? Für die Christen ist es das wichtigste Kirchenfest. Letztes Abendmahl, Verrat, Verurteilung, Tod am Kreuz und Auferstehung: Die Tage der überlieferten Leidensgeschichte Jesu bilden den Kern des christlichen Glaubens. Ostern ist der Sieg des Lebens über den Tod.

Es ist aber so eine Sache mit dem Glauben und vor allem mit der Institution der römisch-­katholischen Kirche. Wie soll man in der schnelllebigen Welt überhaupt noch Zeit und Energie haben, den Werten und Heilsversprechungen der Kirche nachzuleben? Zumal die Auslegung der Glaubenslehre von der offiziellen Kirche seit Jahrhunderten mit einem Absolutheitsanspruch vermittelt wird, der so gar nicht in die Gegenwart passen will? «Die Lehre darf sich nie verwässern, das hat Priorität», sagt der scheidende Churer Bischof Vitus Huonder unserer Zeitung. Demgegenüber stehen die Reformkatholiken, die für eine offenere Kirche einstehen.

Man kann für sich das eine oder andere in Anspruch nehmen. Oder mit der Kirche auch gar nichts am Hut haben. Aber diese Botschaft ist universell: Vom Ei zum Huhn entsteht Leben. Und das darf man bewusst feiern. Frohe, entspannte Ostern!

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