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Kolumne

Der Mann, der nie auf dem Mond war

Die Männer, die vor 50 Jahren auf unserem Erdtrabanten herumgehüpft waren, heimsten den ganzen Ruhm ein. Die wichtigen Leute, die Kommandanten der Missionen, umkreisten derweil den Mond und durften nie runter.
Pascal Ritter

Neil Armstrong und Buzz Aldrin sind die Helden der Stunde, weil sie vor 50 Jahren als erste Menschen den Mond betraten . Kaum bekannt ist der Name Michael Collins. Das war der Mann, der in der Raumkapsel auf die anderen beiden wartete und so sicherstellte, dass alle drei wieder sicher zur Erde zurückkehren konnten.

In Vergessenheit geraten ist er völlig zu Unrecht. Denn ohne ihn hätten die anderen beiden nicht Weltgeschichte schreiben können. Unverständlich ist, dass ausgerechnet die Amerikaner zuliessen, dass Aldrin und Armstrong den ganzen Ruhm einheimsten, ist doch das Hinbringen zur Schule oder das Abholen vom Sporttraining fester Bestandteil der US-Kultur. Zudem heisst es im Englischen ja auch nicht, man sei «on the moon», wenn man überglücklich ist, sondern man sei «over the moon».

Übertroffen wird Michael Collins nur noch durch Jim Lovell. Er flog zweimal zum Mond, betrat ihn aber nie. Das ist ein wahrer Gentleman.

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