Wenn Sie beim Joggen – wie ich – von einem Mäusebussard attackiert werden, dann gibt es nur eines...

Rund ein Dutzend Raubvogelangriffe gibt es pro Jahr auf Jogger in der Schweiz. Die Vögel meinens nicht böse.

Samuel Schumacher
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Greifen immer von hinten an: Mäusebussarde.

Greifen immer von hinten an: Mäusebussarde.

Pixabay

Es geschah am helllichten Tag. Ich rannte meine in Coronazeiten liebgewonnene Joggingrunde oberhalb des Aarauer Tierparks Roggenhausen ab, als mich plötzlich etwas am Kopf packte. Ich duckte mich weg, schaute zurück und sah einen mächtigen Mäusebussard davonfliegen. Zurück blieben ein kleiner Schock und eine etwas grössere Schramme.

Rund ein Dutzend solcher Vorfälle gibt es laut der Vogelwarte Sempach jedes Jahr in der Schweiz. Fast immer sind es Mäusebussarde – und fast immer greifen sie Jogger an, nie aber Velofahrer oder Spaziergänger. Die häufigste Greifvogelart des Landes macht das zur Verteidigung ihrer Jungtiere und Nester.

Falls Sie in Coronazeiten ebenfalls zu Hobby-Joggern geworden sind, hier die beiden wichtigsten Greifvogel-Tipps: Stellen Sie sicher, dass Sie gegen Starrkrampf (Tetanus) geimpft sind – und rennen Sie beim nächsten Mal einfach schneller. Mache ich jetzt auch so.