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Kommentar

Eishockey: Eine Aufstockung bei den Ausländern wäre das falsche Signal

Zusätzliche ausländische Spieler würden die Förderung von eigenen Talenten bremsen. Die finanziell starken Klubs wären noch mehr im Vorteil.
Sportredaktor Sven Aregger
Sven Aregger

Sven Aregger

Nächste Woche entscheiden die Klubvertreter, ob ab kommender Saison in der höchsten Schweizer Eishockeyliga sechs statt vier Ausländer pro Spiel eingesetzt werden dürfen. Damit soll den steigenden Lohnkosten für einheimische Spieler ein Riegel geschoben werden. Es ist wichtig, dass die Klubs nach Lösungen suchen. Doch eine Aufstockung bei den Ausländern wäre das falsche Signal. Durch zusätzliche Importspieler würde in vielen Fällen die Förderung von eigenen Talenten auf der Strecke bleiben. Und «billige» Ausländer sind ein Trugschluss.

Vielmehr ist zu befürchten, dass die gut situierten Klubs ihr Budget für die besten ausländischen Profis strapazieren und so den sportlichen Abstand zu den finanzschwächeren Teams vergrössern. Das wäre nicht im Sinne einer spannenden Meisterschaft. Zu den Gegnern des Modells gehören Zug und Ambri. Allein schon wirtschaftlich lassen sich diese Vereine nicht miteinander vergleichen. Aber beide haben seit 2016 Farmteams und sind gewillt, junge Spieler in der National League zu integrieren. Die Strategie scheint zu greifen. Die Klubs, die für die hohen Löhne verantwortlich sind, müssen einen Weg der Vernunft finden. Dazu zählen Investitionen in den Nachwuchs – und nicht in zusätzliche Ausländer.

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