Kommentar

Am Immobilienmarkt stimmt etwas nicht

Niklaus Vontobel über zwei Vorstösse im Bereich Immobilienmarkt. 

Niklaus Vontobel
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Niklaus Vontobel

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Sandra Ardizzone / INL

Angetrieben durch die rekordtiefen Zinsen, steigen die Preise von Immobilien viel schneller als die Einkommen. Damit nimmt der Druck auf die Politik zu. Meist folgen regulatorische Eingriffe. Das haben Ökonomen der Grossbank UBS festgestellt. Es war als Warnung an Investoren gedacht. In dieses von der UBS skizzierte Schema passt der Plan des Finanzberaters MoneyPark. Er soll Familien mit mittleren Einkommen bessere Chancen auf den Eigenheim-Traum bieten. Ein anderes Beispiel ist die Initiative des Mieterverbands, die mehr bezahlbare Wohnungen verspricht und das Stoppen von Spekulanten. Beide Vorstösse greifen ein diffuses Gefühl in der Bevölkerung auf: dass etwas nicht stimmt am Immobilienmarkt. Liegen die UBS-Ökonomen richtig, wird es nicht bei diesen Vorstössen bleiben.