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Kommentar

Liebe im Job ist selten heikel

Beziehungen am Arbeitsplatz sind häufig unproblematisch, es sei denn es kommt ein Vorgesetzter oder eine Vorgesetzte ganz oben in der Chefetage ins Spiel.
Andreas Möckli
Andreas Möckli.

Andreas Möckli.

Liebe ist Privatsache. Das gilt in der Schweiz auch für Beziehungen am Arbeitsplatz. Heikel wird es für die Beteiligten und die Unternehmen dann, wenn sich Vorgesetzte und Untergebene verlieben. Denn in solchen Fällen sind Interessenkonflikte programmiert. Viele Firmen haben dazu Regeln erlassen. Oft lässt sich das Problem mit der Versetzung einer der beteiligten Personen in eine andere Abteilung lösen.

Wirklich schwierig wird es, wenn die Chefetage auf der obersten Stufe involviert ist. Dies zeigen die aktuellen Fälle bei McDonald’s und bei Swiss Life. Denn egal in welchem Bereich oder auf welcher Stufe der oder die Untergebene arbeitet, so kann der Verdacht nie ganz ausgeräumt werden, dass die betroffene Person aufgrund ihrer Beziehung zum Chef eine besondere Stellung geniesst. So stellt sich etwa die Frage, ob einem solchen Mitarbeiter gekündigt werden darf.

McDonald’s hat sich entschieden den Chef zu entlassen, bei Swiss Life musste die Untergebene gehen. Was ist nun der bessere Weg? Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Aus Optik der Firma kann es mit Blick auf die Kontinuität besser sein, am Chef festzuhalten. Muss der Untergebene gehen, kann dies einen fahlen Beigeschmack haben, weil der Schwächere über die Klinge springen muss. Eine starre Regel, mit der immer gleich entschieden wird, ist deshalb nicht sinnvoll. Denn Liebe lässt sich auch durch Firmen nicht regeln.

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