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Kolumne

Nachhilfe für den Fall von Feenkontakt

Christoph Bopp

Es gibt so vieles, worauf wir nicht vorbereitet sind. Allerlei Unbill, klar. Damit ist zu rechnen, auch wenn man nie weiss, was es denn genau ist, was kommt. Aber auch für absolute Superwunschfälle sind wir nicht bereit.

Wie sonst wäre es zu erklären, dass alle die Fälle, wenn Notleidenden von Feen drei Wünsche offeriert werden, so desaströs ablaufen? Mit drei Wünschen müssten doch alle Notlagen definitiv bereinigt werden können?

Ist aber nicht der Fall. Das Schema, nach dem diese Wünschereien ablaufen, ist etwa: Mit dem ersten Wunsch wird etwas Blödes gewünscht (meistens mehr Geld oder so), beim zweiten Wunsch sieht man dann ein, dass das doch nicht das höchste der Gefühle sein kann, und wünscht noch etwas Blöderes (noch mehr Geld meistens). So dass mit dem dritten Wunsch nichts anderes mehr bleibt, als die beiden vorangegangenen wieder rückgängig zu machen.

Dieses Muster ist in unserer Welt endemisch. Deshalb der Rat: Verzichten Sie bei Feenkontakt doch besser auf die blöde Rückzugsklausel.

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