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Kommentar

Rücktritt SZKB-Präsident: Kuno Kennel zahlt einen hohen Preis

Kuno Kennel tritt als Bankratspräsident der Schwyzer Kantonalbank zurück. Ein richtiger Entscheid – obwohl die Bank unter seiner Ägide gut geführt war.
Jürg Auf der Maur

Was sich schon länger abzeichnete, wurde gestern Tatsache. Bankratspräsident Kuno Kennel tritt zurück. Der Druck auf ihn wurde zu gross, der Reputationsschaden, welcher der Schwyzer Kantonalbank drohte, war nicht mehr länger haltbar. Der Entscheid, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen und das Amt zum Wohle des Schwyzer Bankhauses abzulegen, ist deshalb richtig.

Der ebenfalls gestern vorgelegte Untersuchungsbericht nimmt Kennel aus dem Sturm. Er habe nichts Unrechtmässiges getan. Vorwürfe, dass er sich mit eigenen Geschäften über bankinterne Weisungen und rechtliche Vorgaben hinwegsetzte, erweisen sich gemäss der Untersuchung jetzt als aus der Luft gegriffen. Auch Bereicherung konnte nicht festgestellt werden.

Ganz vom Tisch ist damit vermutlich nicht alles. Die Politik wird kaum lockerlassen und weitere Abklärungen fordern. Darauf deuten auch Kommentare hin, die aus den Schwyzer Parteizentralen kommen. Der Auftrag an die Untersuchenden war eng umschrieben. Vorwürfe, die durch neue Recherchen jüngst publik wurden, waren nicht Gegenstand der nun abgeschlossenen Untersuchung.

Sicher ist: Kuno Kennel bezahlt einen hohen Preis. Er gibt jetzt seinen Job ab, obwohl die Bank auch unter seiner Ägide gut geführt war und von Rekord zu Rekord flog.

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