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Kommentar

Ständeratswahlen: Vernünftige Luzerner Parteien

Mit dem Verzicht auf einen zweiten Wahlgang haben Grüne, SP und SVP einen nachvollziehbaren Entscheid getroffen.
Lukas Nussbaumer

Die Basis der Luzerner SP und SVP sowie die Spitze der Grünen verzichten auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen. Zu diesem Schluss sind die drei Parteien gestern, zwei Tage nach dem ersten Wahlgang, gekommen. Der bisherige FDP-Vertreter Damian Müller schaffte die Wahl am Sonntag, hinter ihm landete CVP-Nationalrätin Andrea Gmür. Dann folgten mit grossen Abständen die Kandidaten von SVP, Grünen, SP, GLP sowie ein Parteiloser.

Damit ist Andrea Gmür so gut wie gewählt. Falls sich doch noch ein neuer Kandidat für den zweiten Wahlgang meldet, wären seine Chancen nämlich verschwindend klein. Das heisst auch: Die Tradition der Luzerner CVP/FDP-Vertretung im Stöckli wird fortgesetzt.

Wer die grossen Rückstände der Kandidaten von SVP und der Linken auf CVP-Anwärterin Andrea Gmür betrachtet, kann nur zum Schluss kommen: Rechts und links haben vernünftige Entscheide getroffen. So erzielte SVP-Herausforderer Franz Grüter 16'500 Stimmen weniger als Gmür, die Kandidaten von Grünen und SP lagen gar rund 25'000 Stimmen hinter der CVP-Frau.

Vernünftig ist der Verzicht auf einen zweiten Wahlkampf bei einer derart klaren Ausgangslage auch aus finanzieller Sicht. Der Kanton Luzern und die Gemeinden sparen so rund 200'000 Franken, die Parteien und Kandidaten ebenfalls Zehntausende von Franken.

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