Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kommentar

Fussstapfen von HCD-Trainer Arno Del Curto sind zu gross für den Nachfolger

Klaus Zaugg über den Abgang von Trainer Arno Del Curto beim HC Davos.
Klaus Zaugg
Klaus Zaugg

Klaus Zaugg

Der Papst und Arno Del Curto treten dann zurück, wenn sie es für richtig halten. Weil es keine Autoritäten gibt, die sie entlassen könnten. So ein Vergleich mag etwas gar trivial sein – man möge verzeihen. Und er trifft doch den Kern der Sache. Del Curto ist in Davos «allmächtig» geworden. Er konnte in diesem Jahrhundert tun und lassen, was er wollte, und hat diese Freiheit mit der ihm eigenen Besessenheit im Sinne der Sache und zum Wohle des HC Davos genützt. Um immer besseres, schnelleres Hockey spielen zu lassen. Aber der leidenschaftliche Hockeyromantiker musste erfahren, dass seine Spieler diese Saison zum ersten Mal weder das Talent noch die Persönlichkeit haben, um sein «totales» Hockey umzusetzen.

Den perfekten Abgang hat Del Curto 2015 nach dem Meistertitel im Hallenstadion verpasst. Nun ist es die «kleine Lösung»: Er geht erhobenen Hauptes nach einem Sieg über den ZSC im Hallenstadion. Wer wird Nachfolger? Um beim Papst-Vergleich zu bleiben: Im Unterschied zum Vatikan gibt es in Davos, in der Hockeywelt keine «Papabili». Keine papstfähigen Kardinäle. Niemanden, der in Del Curtos Schuhen stehen kann. Er ist zu gross für seine Nachfolger. Das ist nun das Problem des HCD-Präsidenten. Umgekehrt ist Del Curto auch zu gross für die heutigen Hockey-Unternehmen geworden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.