KONSUMATIONSZWANG: Gastronomie: Ist der Kunde immer König?

Der Kunde ist König. Oder? In Fastfood-Ketten gilt die unausgesprochene Regel: Konsumieren und schnellstmöglich wieder verschwinden. Sonstwo sieht es aber anders aus...

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Eine Frau beim Essen in einem veganen Restaurant in der Stadt Luzern. (Bild: Roger Grütter / LZ)

Eine Frau beim Essen in einem veganen Restaurant in der Stadt Luzern. (Bild: Roger Grütter / LZ)

Es ist ein kleiner Burger-Imbiss und bereits beim Platz nehmen wird klar gemacht: In einer Stunde kommen neue Gäste, die eine Reservation haben. Der Fall ist klar: Entweder wird schnell gegessen oder eine neue Lokalität aufgesucht.

Aber wie sieht es andernorts aus? In Restaurants, in welchen die Regeln nicht so klar ausgesprochen werden? Ist es in Ordnung, den Partner zum Nachtessen ins Restaurant zu begleiten und nichts zu konsumieren? Ist es legitim, in einem gediegenen Restaurant lediglich ein Glas Wasser zu trinken und stundenlang mit dem Gegenüber zu parlieren?

Gibt es eine Grenze? Muss man bei niedrigen Konsumationspreisen immer wieder etwas zu sich nehmen, um den eingenommenen Platz zu rechtfertigen? Oder ist es angebracht, in einem gehobenen Restaurant freundlich darauf hingewiesen zu werden, langsam aber sicher den Platz zu verlassen, weil man seit geraumer Zeit nichts mehr verzehrt hat?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!