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Energiepodium wirf Fragen auf

Beitrag zu «Obwalden setzt auf erneuerbare Energien» vom 16. September 2022.

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Als Zeitungsleser und Stromkonsument habe ich nach der Lektüre des Berichtes über das kürzliche «Energiepodium» in Giswil eher (noch) mehr Fragen als vorher. Das liegt sicher nicht am Redaktor des Berichtes, ihn kenne und schätze ich seit vielen Jahren.

Erstaunt war ich, zu lesen, dass der EWO-Direktor bei einer Strommangelsituation Verbote an erster Stelle nennt. Dabei ist doch die «sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Versorgung mit Elektrizität» gemäss EWO-Gesetz die Hauptaufgabe des Werkes. Regierungsrat Wyler sagte, dass «Kontingentierung und Abschaltungen um jeden Preis verhindert werden müssten».

Die gegensätzlichen Aussagen dieser beiden Referenten wurden nicht weiter thematisiert. Festgehalten wurde, dass alle Referenten «auf grosses Verständnis» stiessen. Auch nicht geklärt wurde die grosse Differenz beim Preisaufschlag des Stroms für 2023: In Obwalden fällt dieser 10-mal höher aus als in Nidwalden. Der EWO-Direktor wollte oder konnte das nicht erklären.

Bruno Ming, Sarnen