Leserbrief
Sind Schweizer Fussballer integriert?

Gedanken zu Werten, die Natispieler vertreten sollten

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Granit Xhaka, Sohn kosovo-albanischer Eltern und in der Schweiz geboren, hat sich scheinbar noch nicht richtig integriert in der Schweiz. Fussballspiele der Schweiz gegen Serbien werden zum Glaubenskrieg. Sein Griff in den Schritt gegenüber der Ersatzbank von Serbien ist eine Schande für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Wir Eidgenossen wünschen uns Vertreter unserer Nation, die unsere Werte vertreten, ob im Sport oder nebenbei. Die Schweiz hat unsere Emigranten aufgenommen mit dem Wunsch, dass sie sich integrieren, egal welcher Religion und Abstammung.

Ich fordere den Schweizer Fussballverband auf, auf solche Spieler zu verzichten. Nehmt nur mal das Beispiel Embolo, der als Abstammung kamerunischer Eltern beim Tor gegen Kamerun seinen Torjubel mit Respekt seiner Abstammung gegenüber in respektvoller Art gezeigt hat. Der Ausländeranteil in der Schweiz von 25 Prozent macht mir keine Sorgen, jedoch wünsche ich mir, dass sie sich den Schweizer Werten gegenüber anpassen. Das Fussballspiel hat früher teils stellvertretend für Kriege stattgefunden. Mit solchen Spielern in der Schweizer Mannschaft fühle ich mich nicht verbunden. Schon gar nicht kann ich mich freuen, wenn sie gewinnen. Es bleibt ein übler Nachgeschmack übrig: Eine Mannschaft spielt, die meine Werte nicht teilt.

Beat Stocker, alt Kantonsrat, Cham