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«108 Jahre normal arbeiten oder 5 Jahre im EU-Parlament»

Zu den hohen Verdiensten von Spitzenbeamten in der EU
Robert Nieth, Walchwil

Aus dem seriös recherchierenden Internet-Wirtschaftsdienst deutsche Wirtschaftsnachrichten habe ich einige Rosinen über das sagenhafte Luxusleben der Brüsseler Nomenklatura herausgepickt. Nun begreife ich auch, warum die EU-Potentaten und die etablierten Partei-Granden ihre lukrativen Pfründen mit Klauen und Zähnen verteidigen.

Es ist nichts anderes als ein geniales Geschäftsmodell für abgehalfterte Politiker, Abgeordnete, unbequeme Parteigänger oder Beamte, die man gerne abschieben möchte. Es wurde dafür eine zweite Ebene geschaffen, auf der jeder, egal ob Genie oder Ignorant, an die Futterkrippe mit den sagenhaften Fantasiegehältern gelangen kann, steuerfrei – versteht sich!

Verdienen müssen das Geld die Völker Europas, und wenn es nicht mehr reicht, muss sich die arbeitende Bevölkerung einschränken, oder es werden einfach die Steuern erhöht. Mit Fug und Recht kann man von einem mittelalterlichen Feudalsystem sprechen, basiert auf Ausbeutung der Untertanen. Brüssel ist die sicherste Steueroase der Welt!

Dass da einigen Schweizer Anschlussfreudigen das Wasser im Munde zusammenläuft und sie dafür die von unseren Vorfahren erkämpfte Freiheit und Souveränität ihrem Egoismus opfern würden, ist absolut unverständlich, völlig untolerierbar und moralisch verwerflich!

Die veröffentlichten Zahlen sind bemerkenswert: So verdient beispielsweise ein bulgarischer EU-Abgeordneter 2051 Prozent (!!) eines bulgarischen Durchschnittsbürgers und doppelt soviel wie der bulgarische Staatschef. Heute kann jedes Mitglied des Europaparlaments bei Ausnützung aller Zulagen, Pauschalen und Spesentöpfen auf etwa 214 000 Euro jährlich kommen oder, wie die Wiener «Kronenzeitung» kürzlich titelte: «108 Jahre normal arbeiten oder 5 Jahre im EU-Parlament». Laut EU-Selbstauskunft «verdienen» allein 37 Spitzenbeamte zirka 24 000 Euro monatlich (das ist mehr als die deutsche Bundeskanzlerin).

Laut einer Korrespondentin des «Wall Street Journal» sollen allein 3000 EU-Beamte das Gehalt der britischen Premierministerin übertreffen. Aber auch die unteren Chargen müssen nicht am Hungertuch nagen: 5460 Beamte verdienen mehr als 10 000 Euro monatlich. Wahrlich eine Sonderkaste, die sich schamlos und unkontrolliert am europäischen Bürgertum bereichert. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.

Der oberste Personalchef der EU rechtfertigte einst die hohen Gehälter mit dem Argument, man müsse die Besten holen, die man kriegen könne. Jedes Kind weiss: Nicht die Besten, sondern die mit den besten politischen Beziehungen werden in den noblen Gourmet-Restaurants Brüssels speisen. Diese Leute regieren Europa – auch in Zukunft. Dies hat Europa nicht verdient!

Eine alte Weisheit sagt, dass das grosse Geld schnell einmal korrumpiere. Ein korrumpiertes System jedoch ist unwiderruflich dem Untergang geweiht! Dies sind keine Fake-News. Sämtliche Zahlen und Fakten sind mühelos überprüfbar.

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